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Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!! 
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
POL-MG: Festnahme nach versuchtem Betrug

Mönchengladbach (ots) - 26-Jähriger versuchte
mit gefälschtem Ausweis Kredite für drei Laptops zu erlangen

Ein Mann wurde gestern in einem Warenhaus auf der Krefelder Straße vorstellig und wollte drei Laptops kaufen.
Um diese zu finanzieren legte er einen litauischen Ausweis vor.

Als sich im Finanzierungsgespräch herausstellte,
dass der Mann zuvor bereits in anderen Warenhäusern aufgetreten war und ihm
dort wegen Ungereimtheiten eine Finanzierung abgelehnt wurde, informierte man die Polizei.

Da es sich bei dem vorgelegten litauischen Ausweis offensichtlich um eine Fälschung handelt,
wurde der Mann zur Identitätsfeststellung festgenommen.
Es stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Litauer,
vielmehr um einen gebürtigen und auch dort wohnhaften 26-jährigen Düsseldorfer handelt.
Die Vorlage für den gefälschten litauischen Ausweis hatte sich der Mann aus dem Internet geholt.

Der 26-Jährige, der unter Anderem auch wegen Betruges bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist,
wurde im Anschluss wieder entlassen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Pressestelle
Polizei Mönchengladbach
Tel.: 02161 / 292020
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


So 29. Aug 2010, 20:40
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
Polizei-USB-Stick mit Terror-Abwehrplan gefunden

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In Großbritannien hat ein Geschäftsmann einen ungewöhnlichen Fund gemacht.
In der nordenglischen Stadt Manchester fand er einen USB-Stick mit Anti-Terror-Plänen der Polizei.

Der Stick habe vor einem „von Sicherheitskräften frequentierten Laden“
gelegen, so berichtete das Magazin The Register.
Der Finder konnte seine Neugier demnach nicht bezähmen,
obwohl der Stick die Zeichen der Polizei trug.
Er steckte ihn ein und besah sich den Inhalt in aller Ruhe.

Zu seiner Überraschung enthielt der Stick detaillierte Angaben,
wie die Polizei im Falle eines Terroranschlages vorgehen würde,
welche Übungen dazu von wem geleitet werden und ähnliches.
Dazu kamen noch die Namen und Dienstränge leitender Ermittler.
Die Polizei soll die Echtheit des Sticks zwar noch prüfen, doch sie zeigte sich alarmiert.
Es würden alle Hintergründe rund um den Verlust des Sticks geprüft, sagte ein Sprecher.


Verlieren ist menschlich, verschlüsseln ist wichtig
Aus IT-Sicht geht es dabei weniger um die Möglichkeit, Sticks zu verlieren,
als vielmehr darum, dass dieser Speicherstift mit hochbrisantem Material offenbar vollkommen ungesichert war.
Das nahmen Security-Dienstleister zum Anlass,
wieder auf die Notwendigkeit hinzuweisen, dass jedes Datenträgergerät immer zu verschlüsseln ist. (kas)
Quelle des Berichts


Mo 6. Sep 2010, 23:29
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
Internetbetrug: Teure Pappe statt Playstation-Schnäppchen

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LUDWIGSLUST - Leere Pappkartons statt schicker Playstation:
Wer bei eBay ein neues Gerät ersteigern will, sollte aufpassen.
Denn nicht jedes Angebot ist seriös. Manche Händler verkaufen nur
die leere Originalverpackung und kassieren dafür mehrere Hundert Euro.
So unlängst geschehen.

"Da der Tatort Ludwigslust ist, hier wurde das Angebot gemacht und der Geschädigte in Berlin sitzt,
wurden wir eingeschaltet", erzählt Thomas Timm, Leiter der Kripo Ludwigslust.
Demnach hatte der Betrogene übers Internet auf eine 3 slim-Playstation knapp 213 Euro geboten und das Gerät erworben.
Dachte er jedenfalls. Denn als das Paket bei ihm ankam, war zwar ein Originalkarton darin, doch leider kein Spielgerät.


Die neue Spielkonsole für wenig geld bei eBay?
So günstig kommt man niemals wieder an das ansonsten reichlich teure Gerät.
Da heißt es Schnäppchen sichern - zumal wenn die Auktion kurz vor dem Ende steht.
Drei - zwo - eins - das 3 slim ist meins!
Ein paar Tage später dann die böse Überraschung:
Per Post kommt nicht das teure Kultobjekt, sondern seine billige Verpackung.

Eine simple eBay-Suche zeigt:
Auktionen, in denen nicht die Geräte, sondern nur leere Verpackungskartons versteigert werden, sind keine Seltenheit.
In den Suchergebnislisten findet man Dutzende solcher Angebote.
Sie beginnen oft ganz harmlos mit einem Startpreis von einem Euro.
Anschließend werden die Gebote langsam hochgetrieben.
Es fällt auf, dass bei vielen solcher Auktionen immer wieder dieselben Bieter am Werke sind.
Da liegt der Verdacht nahe, dass die Verkäufer selbst oder Strohmänner hinter den Geboten stecken.
Der Grund ist klar:
Bleiben die Gebote niedrig, wird kaum ein eBayer auf das Angebot hereinfallen.
Aber je höher die Gebote sind, desto eher wird der gutgläubige eBayer das Angebot für echt halten -
besonders kurz vor Ende der Auktion, wenn es um Sekunden geht.
Dann wird die Angebotsbeschreibung allenfalls kurz überflogen.

"Dass man lediglich auf einen Pappkarton bietet, fällt dann im Schnäppchenfieber oft nicht auf.
Viele Angebotsbeschreibungen werden irreführend abgefasst", berichtet der Kriminalhauptkommissar weiter.
"Original Verpackung wie neu", heiße es in der dickgedruckten Überschrift.
Erst im Kleingedruckten reden die Verkäufer Klartext:
"Sie bieten hier nur auf eine Verpackung ohne Inhalt."

Timms Ratschläge deshalb:
Angebotsbeschreibungen immer ganz genau und bis zum Ende durchlesen.
Das Kleingedruckte nicht vergessen.
Nie im "Schnäppchenfieber" kurz vor Ende einer Auktion bieten,
wenn man sich über das Angebot nicht hundertprozentig im Klaren ist.
Im Zweifel sollte man aus Sicherheitsgründen auf das vermeintliche Billigangebot verzichten.

"Der Preis sagt selten etwas über den Inhalt aus.
Die Gebote können vom Verkäufer künstlich und in betrügerischer Absicht in die Höhe getrieben worden sein."
Grundsätzlich gelte für jede Auktion bei eBay und anderswo: Erst denken, dann bieten.

Problematisch sind die Grenzfälle.
"Viele dieser Angebote riechen quasi nach Betrug", sagt Thomas Timm.
Aber schaut man sich die Angebotsbeschreibungen genauer an,
dann steht dort ausgesprochen deutlich, dass es nur um eine Verpackung geht".
Betrug sei deshalb häufig schwierig nachzuweisen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei den fraglichen Angeboten in aller Regel um Privatauktionen handelt.
Das zweiwöchige Widerrufsrecht, das gewerbliche Händler ihren Kunden gewähren müssen, gilt hier nicht.
Trotzdem ist noch nicht alles verloren, wenn man nur einen leeren Pappkarton ersteigert hat.
Einzige Möglichkeit für den Käufer, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist die Anfechtung wegen Irrtums.
Die Anfechtungserklärung muss aber unverzüglich nach Kenntnis des Irrtums erfolgen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte diese Erklärung nicht nur per E-Mail,
sondern zusätzlich per Einschreiben mit Rückschein verschicken.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Di 28. Sep 2010, 19:48
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
BDK: Tatort Internet

Berlin (ots) - Kriminalisten fordern: Endlich Jugendschutz auch im Netz durchsetzen

Die öffentliche Debatte um "Tatort Internet" auf RTL 2 hat aufgezeigt,
dass im Netz Gefahren lauern, denen unsere Kinder möglicherweise allein nicht gewachsen sind.

Neben den tollen Möglichkeiten von Kommunikation, Kennenlernen, Unterhaltung,
Studium, Forschung und neugieriger Entdeckungsreise können Kinder und Jugendliche auch Gefahr laufen,
Opfer von Betrug, Beleidigung, Cybermobbing, S** Belästigung, Grooming und Erpressung zu werden.

"Das sind alles keine "Pille-Palle-Taten" sondern Straftaten mit möglicherweise schwer traumatisierenden Folgen für die betroffenen Kinder und deren Eltern",
warnt der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen vor Verharmlosung.

Ist Jugendschutz im Netz nur blanke Theorie? Der Grundsatz muss sein:
Alles was in der realen Welt rechtens ist, muss auch im virtuellen Netz rechtens sein.
Heißt auch, was in der realen Welt verboten ist, muss im Netz verboten sein und muss entsprechend strafrechtlich verfolgt werden können.

"Hier klemmt es ganz erheblich, der Jugendliche, der sich im Kino einen Pornofilm ansehen will,
muss warten bis er das 18. Lebensjahr vollendet hat, im Netz hat er sofort unbeschränkt Zugriff auf denselben Film",
gibt der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen ein Beispiel für die Diskrepanz zwischen realer Welt und Internet.

Zudem müssen Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer in die Lage versetzt werden,
Kindern Hilfestellung im Netz zu leisten, Kinder müssen für Gefahrensituationen sensibilisiert werden.

Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im wahrsten Sinne des Wortes von allen relevanten Gruppen,
von der Politik über die Fachorganisationen der IT Wirtschaft, den Schulen,
den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche,
der Polizei mit ihrem Präventionsauftrag und letztendlich allen Medienbereichen geleistet werden muss.

"Wir müssen jetzt den 8. Sinn schärfen, der auf allen Fernsehsendern wöchentlich zur besten Sendezeit Hinweise zur Internetsicherheit vermittelt,
wie es ca. 40 Jahre lang der 7. Sinn zur Verkehrssicherheit getan hat",
hofft der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen auf ein Präventionsengagement der Medien.
Quelle des Berichts:
BDK Warnung Quelle

Rückfragen bitte an:

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Pressesprecher
Bernd Carstensen
Telefon: 0700 235 10 000
Fax: +49 (0)431 160 4694
E-Mail: presse@bdk.de
http://www.bdk.de/


Sa 23. Okt 2010, 01:29
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
Online-Betrüger gefasst - 1,65 Millionen Euro Schaden

von Tino Hahn
am 30.10.2010

In einer gemeinsamen Aktion haben die Landeskriminalämter von Nordrhein-
Westfalen und Baden-Württemberg einem berühmt-berüchtigten Verbrecherring das Handwerk gelegt:

Mit der Operation „Katusha“ gelang ein großer Schlag gegen Online-Betrüger,
die Trojaner und andere Schad-Software auf die Rechner ahnungsloser Anwender schleusten.

Auf diese Weise soll ein Schaden von mindestens 1,65 Millionen Euro entstanden sein.
Die Verbrecher konnte nur deshalb dingfest gemacht werden, weil die Behörden länderübergreifend arbeiteten:
Da die Verbrecher international agieren, muss auch die Polizei auf dieser Ebene aktiv werden.

Verstörendes Detail: Gegen rund 470 Personen wird ermittelt,
die sich bei den Betrügern als Finanzagenten beworben hatten.
Sie wollten ihre Konten zur Verfügung stellen, damit darüber das
ergaunerte Geld gewaschen und die Spur zu den Hintermännern verschleiert werden kann.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Sa 6. Nov 2010, 00:32
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UNREAD_POST Re: Hier sind Polizei Berichte Bitte Lesen wichtig!!
Die Gefahr im Internet

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Ob Scheinverkauf, vorgetäuschte Erbschaft oder Datenmissbrauch:
Die Arbeit für „Cybercops“ wird immer mehr.


VON GILA WOHLMANN

Das Internet ist aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.
Doch je mehr die Menschen sich vernetzen, desto größer läuft jeder Einzelne Gefahr,
Opfer einer Straftat zu werden – das weltweite Web ist Tatmittel und Tatort zugleich,
Cyberkriminelle werden immer raffinierter und organisierter …

„Diese Kriminalitätsform steigt stetig und läuft großteils auf internationaler Ebene.
Die Täter sitzen nicht selten in Großbritannien, die Server sind irgendwo im Osten oder Südostasien“,
weiß Josef Riedinger, Chefermittler der Gruppe „Informationstechnologie (IT)“ des Landeskriminalamts NÖ.
„Cyber-Kriminalität“ war daher Thema der internationalen Sicherheitskonferenz
„Danziger Gespräche 2010“ in Schwerin (Deutschland) in der vergangenen Woche,
130 Sicherheitsexperten aus sechs europäischen Staaten waren vor Ort.

„Die Delikte sind vielfältig – sie reichen vom Betrug über den Datenmissbrauch
oder die Datenschädigung bis zur Kinderpornografie“, weiß Riedinger.
Die Anzeigen schnellten heuer in NÖ in die Höhe:
Im Bereich „Sonstiger Betrug durch Missbrauch des Internets“
gab es von Jänner bis September 2010 schon 258 Anzeigen –
im Vergleichszeitraum 2009 waren es nur zehn angezeigte Fälle!

Vom teuren Download bis Gold von Saddam Hussein

Die häufigste Form von Straftaten im Netz ist der Betrug –
dieser reicht vom vermeintlich kostenlosen Download,
wo dann Geldforderungen (nicht selten per Anwaltsbrief oder Inkassobüro) beim Internet-User einlangen,
bis hin zum Angebot minderwertiger Ware oder Scheinkäufen/verkäufen per Internet.
Auch in NÖ kursieren immer wieder die so genannten „Nigeria-Briefe“, die eine Erbschaft vortäuschen,
oder ähnliche Mails. Beim so genannten „Shipping-Trick“ täuscht zum Beispiel ein „US-Marine“ vor,
Zugriff auf das Gold Saddam Husseins zu haben, man möge ihm Geld für die Schifffahrt überweisen,
damit er an das Geld gelange. „Dafür werde man dann reich belohnt“,
berichtet der Internet-Experte und weiß: „Es wird mit der Gier der Leute gespielt!“

Ähnlich verhält es sich beim „Wedding-Trick“. Riedinger:
„Hier bestellt jemand ein ganzes Hotel für eine Hochzeit. Es kommt ein Verrechnungsscheck,
man soll per Westernunion überweisen – im letzten Moment wird das Hotel abbestellt.“
Auch im Bereich „Kinderpornografie“ ist die Exekutive Kriminellen auf den Fersen, denn:
Jedes Veröffentlichen, Betrachten, Speichern und Weitergeben solcher Bilder ist verboten!

Die nö. Polizei hat Erfolge zu verweisen. Im April flog ein groß angelegter Anabolika-Handel auf.
Die Pillen wurden per Internet vertrieben.
Ein Mann aus Waidhofen/Thaya wurde durch virtuelle Broker-Firmen um 80.000 US-Dollar geschädigt.

Thomas Schneeweiß, Präventionsbeamter im LKA, verweist auf das Gratis-Vortragsangebot der Polizei,
welches bereits von Banken genutzt wird:
„Hier wird der Umgang mit Sicherheitsvorkehrungen und Passwörtern thematisiert.
Für Jugendliche gibt es das Programm Click&Check, welches auch die Gefahren neuer Medien wie ,Social Networks‘ zum Inhalt hat.“
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


So 7. Nov 2010, 00:26
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Polizei München warnt: Betrüger werben im Internet Warenagenten an

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Das Polizeipräsidium München warnt vor Betrügern aus Osteuropa,
die auf Job-Börsen im Internet Anzeigen schalten, um ahnungslose Arbeitssuchende zu Straftaten anzuwerben.
Dabei gehen sie immer gleich vor:
Sie geben sich als seriöse Firma aus, die es sich zum Geschäftszweck gemacht habe,
Waren zwischen Deutschland und dem Ausland zu transferieren;
dafür würden „engagierte“ Leute gesucht, die in „Heimarbeit“ Paketlieferungen der Post entgegennehmen
und anschließend an Adressen im Ausland verschicken.
Pro bearbeitetem Paket würde der jeweilige Mitarbeiter als sogenannter Warenagent bis zu 25 Euro erhalten.

Doch nicht nur in Job-Börsen treten die Täter auf.
Sie versenden tagtäglich auch tausende von E-mails, mit denen sie gutgläubige Leute ködern.
Die Mehrzahl der E-mails und Job-Anzeigen sind in russisch verfasst und werden auf deutsch-russischen Portalen geschalten.
Aber auch vor Job-Börsen der Universitäten machen die Täter nicht Halt.

Wer auf diese Masche hereinfällt,
bekommt statt der 25 Euro pro Paket eine Anzeige wegen Geldwäsche und Beihilfe zum Betrug -
denn die Täter bestellen die Waren mit gestohlenen Kreditkartendaten im Internet.
Die Warenagenten werden ausschließlich zur Verschleierung der wahren Absichten der Täter missbraucht.

In einem konkreten Fall hatte der 46-jährige Münchner Dirk M.
(Name geändert) im Februar 2010 eine Vielzahl von Paketen nach Polen und Russland weitergeschickt,
die bei Modefirmen bestellt wurden und hauptsächlich hochwertige Designerkleidung enthielten.
Die Täter hatten die Bestellungen mit seinem Namen vorgenommen,
so dass die geschädigten Firmen sich mit ihren zivilrechtlichen Ansprüchen an Dirk M. wenden werden.
Dazu kommt das Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche.
Die Münchner Polizei warnt eindringlich vor der Annahme eines Jobs als Warenagent.
Quelle des Berichts:
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Quelle Stadtmagazin München 24


So 5. Dez 2010, 01:02
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LKA Bayern steuert Computer fern

Das Bayerische Landeskriminalamt greift zu fragwürdigen Überwachungsmethoden.
An sich war der Behörde gerichtlich nur gestattet, die Telekommunikation eines Beschuldigten zu überwachen.
Einen auf den Computer des Betroffenen geschleusten Trojaner nutzten die Beamten aber auch dazu,
alle 30 Sekunden einen Screenshot des Browserinhalts abzugreifen.
Dies hat das Landgericht Landshut nun für unzulässig erklärt.

Gegen den Beschuldigten war wegen Betäubungsmitteldelikten ermittelt worden.
Er nutzte für Telefonate unter anderem Skype.
Um diese verschlüsselte Kommunikation überwachen zu können,
beantragte das Landeskriminalamt eine “Fernsteuerung” (Formulierung des Landgerichts Landshut) für den Computer des Betroffenen.

Im Rahmen dieser Maßnahme fertigten die Beamten aber auch alle 30 Sekunden einen Screenshot des Firefox-Browsers.
Angeblich wollten sie so vorrangig die E-Mails dokumentieren, die der Beschuldigte schrieb.

Gegen das Einschleusen eines Trojaners zum Knacken von Skype hatte das Landgericht nichts einzuwenden.
Das ist jedoch höchst umstritten. Überwiegend wird die Auffassung vertreten,
eine derartige “Quellen-TKÜ” sei mangels gesetzlicher Grundlage für Landesbehörden wie das LKA Bayern nicht zulässig.
Das Landgericht Landshut schließt sich jedoch der Meinung an, die praktisch argumentiert:
Bei verschlüsselten Verbindungen gehe die – an sich ja zulässige –
Überwachung des Telefonverkehrs eben nur über einen direkten Zugriff auf die Hardware.

Deutlich zu weit geht dem Landgericht Landshut aber,
dass mit dem Trojaner alle 30 Sekunden Screenshots des Browsers erstellt wurden.
Zwar stelle sich im Grunde dasselbe technische Problem, aber die im Browser entworfenen Mails seien eben gerade noch keine Telekommunikation.
Sie könnten immerhin jederzeit geändert – oder gar nicht abgesendet werden.
Das Gesetz regele aber nur die Überwachung der Telekommunikation selbst.
Für eine Sicherung von Daten, die vor dem eigentlichen Kommunikationsvorgang erstellt werden, gebe es keine rechtliche Grundlage.

Den Zugriff auf die Festplatte des Beschuldigten, also eine Online-Durchsuchung im eigentlichen Sinn,
hatte übrigens schon das Amtsgericht ausdrücklich untersagt.
Quelle des Berichts:
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So 6. Feb 2011, 21:42
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