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Internet Betrug 
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Beitrag Re: Internet Betrug
artnet AG: Erfolg für Kunst-Auktionen im Internet

artnet AG: Erfolg für Kunst-Auktionen im Internet

artnet AG / Halbjahresergebnis/Halbjahresergebnis



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artnet AG: Erfolg für Kunst-Auktionen im Internet

Innerhalb der letzten zwölf Monate haben die Auktionen der Internetplattform artnet ihren Umsatz verdreifacht.
Das teilte der Vorstand der artnet AG mit dem Halbjahresbericht 2010 mit.
Im selben Zeitraum haben sich die Umsätze der konventionellen Auktionen wegen der Krise fast halbiert.
Die Zahlen, so artnet-Vorstand Hans Neuendorf, machten nicht nur deutlich,
dass Online Auktionen von Kunst vom Publikum sehr gut angenommen werden, sondern auch,
dass sich wegen der offensichtlichen Vorteile eine grundlegende Veränderung des Kunstmarktes hin zum Online-Geschäft ankündigt.

Die Halbjahresbilanz der artnet AG erscheint auf den ersten Blick unauffällig. .
Sie weist eine solide schwarze Null auf und die gute, damit verbundene Nachricht wäre normalerweise diese:
In dem schwierigen Marktumfeld nach der Finanzmarktkrise liefert artnet eine gute Performance.
Während die großen Auktionshäuser Umsatzeinbußen von bis zu fünfzig Prozent hinnehmen mussten und das Geschäft der Galerien schwierig bleibt,
betrug der Umsatzrückgang bei artnet lediglich ein Prozent.
Er stammt überdies nicht aus den Kernprodukten Price Database und Gallery Network sondern aus dem Anzeigengeschäft.

Die interessantesten Zahlen jedoch bietet artnets Geschäftbereich Online-Auktionen.
Das 2008 eingeführte Produkt artnet Auctions, die Versteigerung von Kunstwerken über die Internet-Plattform,
glänzt mit einem Wachstum von 213% in Euro (211% in USD).
Das Umsatzwachstum ist vor allem auf gesteigerte Absatzzahlen sowie den Anstieg des durchschnittlichen
Lospreises auf rund 5000 US-Dollar zurückzuführen.
Spitzenlose brachten sogar Preise von über 100.000 Dollar.
Das bisher teuerste Kunstwerk auf artnet Auktionen war ein Bild des amerikanischen Künstlers Richard Prince,
das für 330.000 Dollar den Besitzer wechselte.
Weitere Zahlen unterstützen das positive Bild:
Die Ausgaben pro Käufer stiegen um 83% gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr,
und die Zahl derjenigen, die gleich mehrfach über artnet Auctions Kunstwerke erwarben stieg um 173%.

Die Zahlen zeigen, dass die Online-Auktionen vom Publikum immer mehr akzeptiert werden.
Deren Vorteile sind ja auch evident', so Hans Neuendorf: '
Die Kosten sind im Vergleich zu konventionellen Auktionen niedrig.
Und Käufer wie Verkäufer müssen nicht ein halbes Jahr auf einen Versteigerungstermin warten'.

Die Auktionskunden von artnet stammen aus 86 Ländern von Argentinien bis zu den Vereinigten
Arabischen Emiraten mit Schwerpunkt in den USA und Europa.
Das Volumen des internationalen Kunstauktionsmarktes in 2009 betrug rund fünf Milliarden Dollar. '
artet ist dabei', so Hans Neuendorf, 'sich eine immer größere Scheibe davon abzuschneiden.
Es kündigt sich eine Verlagerung des Kunstmarktes hin zu den Online-Auktionen an'.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte

Marie-Kathrin Krimphoff artnet AG Oranienstraße 164 10969 Berlin

Tel. +49 (0)30 2091 78 40 Fax +49 (0)30 2091 78 29 E-Mail MKrimphoff@artnet.de

Über artnet:

artnet ist der führende Anbieter von Kunstmarktinformationen im Internet und zugleich Handelsplattform für Kunstwerke.
Die artnet-Produkte schaffen Transparenz und Schnelligkeit fu¨r den globalisierten Kunstmarkt.
Darüber hinaus verwandeln sie den Informationsvorsprung der Kunden in
Zeitgewinn und Kosteneffizienz im Handel und stärken insgesamt das Vertrauen der Akteure in den Markt.

Die artnet AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Marie-Kathrin Krimphoff artnet AG Oranienstraße 164 10969 Berlin

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30.07.2010 06:29 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP.
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Sprache: Deutsch Unternehmen: artnet AG Oranienstraße 164 10969 Berlin
Deutschland Telefon: +49 (0)30 20 91 78 -0 Fax: +49 (0)30 20 91 78 -29 E-Mail:
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Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart

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ISIN DE0006909500

AXC0014 2010-07-30/06:29


© 2010 dpa-AFX

Quelle des Berichts


So 1. Aug 2010, 21:00
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Beitrag Re: Internet Betrug
Hybrid-TV im Kommen:
Fast jede vierte Glotze ist internetfähig


Bild


Fernseher mit integriertem Internet-Anschluss sind im Kommen.
Sagt der BITKOM. Ihr Marktanteil liege inzwischen bei Flachbildfernsehern bei 36%.
Laut dem Branchenverband gingen allein im Juni 2010 158.000 dieser sogenannte Hybrid-TV-Geräte über die Ladentheke.
Der entsprechende Umsatz betrug 167 Millionen Euro,
der Gesamterlös mit Flachbildfernsehern betrug in Juni 463 Millionen Euro.

Die Hybrid-TV-Geräte kamen im März 2009 in die Verkaufsregale.
In der Zwischenzeit sind insgesamt 1,2 Millionen Fernsehgeräte mit Internet-Zugang verkauft worden.
Der Durchschnittspreis der Hybrid-Glotzen lag zuletzt mit fast 1.060 Euro
allerdings deutlich über dem anderer TV-Geräte (683 Euro).

Basis der BITKOM-Angaben sind Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK Retail and Technology GmbH.

Künftig möchte fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) seinen Fernseher ans Internet anschließen,
um so Web-Inhalte auf seinem TV-Gerät ansehen zu können,
habe eine Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte im Rahmen einer gemeinsam
mit BITKOM erstellten Studie ("Die Zukunft der Consumer Electronics") ergeben.
Insbesondere die junge Generation sehne sich nach dem Fernseh-Web:
Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sollen es 60 Prozent sein.
Junge US-Amerikaner wünschten sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent.
Hier die Quelle:
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So 1. Aug 2010, 22:56
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Beitrag Re: Internet Betrug
Betrug und Hochstapelei - Haftbefehl

von dpa-info.com GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Er gab sich als Doktor aus, erschlich sich Daten
von Internetbekanntschaften und blieb Geld für Waren schuldig -
wegen mehr als 300 Fällen von Betrug und Hochstapelei sitzt ein 49 Jahre alter Mann aus Hamburg jetzt in Untersuchungshaft.
Seit 2004 soll der Verdächtige die Taten unter verschiedenen Namen begangen haben.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Hamburg-Fuhlsbüttel seien die Beamten auf zwei Koffer voller Rechnungen und Mahnungen gestoßen,
teilte die Polizei am Freitag mit.
Der 49-Jährige soll unter verschiedenen Aliasnamen Waren bestellt und nicht bezahlt haben.
Außerdem wird ihm vorgeworfen, über das Internet Kontakt zu Frauen geknüpft zu haben, um mit deren Daten Kredit zu erhalten
Hier die Quelle:
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Mo 2. Aug 2010, 19:32
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Beitrag Re: Internet Betrug
Kein Schnäppchen, sondern Betrug

Von "Filder-Zeitung

Filderstadt (red). Auf ein vermeintliches Schnäppchen im Internet
ist vor kurzem eine junge Frau aus Filderstadt hereingefallen.
Die 24-Jährige hatte auf der Homepage eines Fahrzeuganbieters einen Motorroller entdeckt,
der für 33 Prozent des marktüblichen Preises angeboten wurde.
Nach dem ersten Kontakt mit dem Verkäufer überwies die Frau 2000 Euro auf ein Konto in London.

Statt des Motorrollers erhielt sie kurz darauf aber eine weitere Zahlungsaufforderung über 2000 Euro.
Als Grund gab der Verkäufer an, dass der Transporter vom niederländischen Zoll gestoppt worden sei,
da der deklarierte Wert des Motorrollers 4000 Euro betragen würde.
Nun wurde die 24-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Konto von einem einschlägig bekannten Rumänen eingerichtet.
Auf dem Konto gingen weitere Zahlungen in ähnlicher Höhe ein,
die auf eine Vielzahl gleichgelagerter Betrugsfälle schließen lässt. Die Ermittlungen dauern an.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Mo 2. Aug 2010, 22:48
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Beitrag Re: Internet Betrug
Drastischer Anstieg bei Telefon-Betrug verzeichnet

Die Bundesnetzagentur hat laut Medienberichten vermehrt Anzeigen
von Verbrauchern gegen betrügerische Anrufe entgegengenommen.

Bild
*

Datenschützer zeigen sich besorgt , Blogger soll 100 Millionen öffentliche Daten von Facebook-Mitgliedern gesammelt haben.

© picture-alliance/ dpa/dpa
* Skype

Telefonieren per Internet hat sich gerade bei Auslandsgesprächen durchgesetzt.

© dpa
* Online-Banking lädt Betrüger ein, die Passwörter abzufischen.

Online-Banking lädt Betrüger ein, die Passwörter abzufischen.

© Picture Alliance
* Verbraucherzentralen mahnen Netzwerke ab

Wie sicher sind die persönlichen Daten bei sozialen Netzwerken wie Facebook?

© dpa
* Phishing-Opfer in Deutschland (ai-eps)

So funktioniert das Phishing.

© dpa
* Datenklau bei SchülerVZ (ai-eps)

So wurden illegal Daten bei SchülerVZ gesammelt.

© dpa
* Ermittler vom LKA Eberswalde

Eine Ermittlerin in Sachen Kinderpornografie beim Landeskriminalamt Brandenburg in Eberswalde.

© dpa
* Zehntausend Hotmail-Konten gehackt

Bei den Mailanbietern fischen Betrüger ebenfalls gerne die Zugangsdaten ab.

© dpa
* Peter Schaar

Er ist Deutschlands oberster Datenschützer: der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar.

© AP
* Ermittler vom LKA Eberswalde

Fingerabdrücke auf die alte Art: Der Computer hilft bei der Ermittlung. Auch Internet-Betrüger hinterlassen Spuren.

© dpa

Datenschützer zeigen sich besorgt , Blogger soll 100 Millionen öffentliche Daten von Facebook-Mitgliedern gesammelt haben.

© picture-alliance/ dpa/dpa

München. Jeder kennt sie, jeder hasst sie.
Betrügerische Anrufe bei denen eine Computerstimme den Anrufer verspricht,
man habe ein Auto, viel Geld oder andere Sachpreise gewonnen.
Um den Gewinn zu bekommen, müsse man nur eine Nummer anrufen.
Doch sollte man auf diesen Trick reinfallen und tatsächlich eine dieser Nummern anrufen,
wartet eine böse Überraschung:
Lange, endlose Warteschleifen und teure Gebühren.
Schützen kann man sich vor diesen Anrufen nicht, aber man kann sich bei der Bundesnetzagentur beschweren.

Und diese Beschwerden über betrügerische Telefonanrufe nehmen drastisch zu:
Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die Bundesnetzagentur.
Bei der Aufsichtsbehörde für die Telefonbranche erstatten immer mehr geschädigte Bürger Anzeige.
Mehr als 66.000 Beschwerden von Januar bis April 2010 betrafen unlautere Geschäftspraktiken am Telefon.
Das ist dem Bericht zufolge ein neuer Rekord: In den ersten vier Monaten 2009 waren es noch 14.000.

+++Lockanrufe treiben Kunden in die Kostenfalle+++

Der Aufsichtsbehörde zufolge gibt es immer mehr Fälle,
bei denen kriminell agierende Firmen mit Hilfe von Sprachcomputern massenweise Verbraucher anrufen und ihnen per Bandansage mitteilen,
sie hätten ein wertvolles Auto gewonnen.
Um den Gewinn einzulösen, müsse eine 0900-Servicenummer gewählt werden.
Wer das befolgt, landet aber in teuren Warteschleifen und wird mit hohen Telefongebühren belastet,
statt das erhoffte Auto zu bekommen.
Solche Firmen agierten im großen Stil und „mit erheblicher krimineller Energie“, warnt die Netzagentur.

Die Netzagentur hat in den vergangenen sechs Monaten laut
„Süddeutscher Zeitung“ bereits die Abschaltung von mehr als 300 solcher 0900-Nummern verfügt.
35.000 Beschwerden bezogen sich in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf derartige Betrügereien.
Die übrigen Anzeigen betreffen Firmen, die Bürger zu Hause anrufen, um etwa Gewinnspiele zu verkaufen.
Solche Werbeanrufe sind illegal, sofern die Verbraucher zuvor nicht ausdrücklich eine Erlaubnis dazu erteilt haben.

Die Bundesnetzagentur rügt in ihrem Bericht laut „SZ“,
dass die Justiz nicht konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgehe und stattdessen viele Ermittlungsverfahren
„sanktionslos“ eingestellt würden. Dies sei eine „untragbare Situation“.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Mo 2. Aug 2010, 22:57
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Beitrag Re: Internet Betrug
Aggressive Abmahner erzürnen Inkassobranche

Verband geht gegen dubiose Anwältin vor -
Verbraucher tappen in Internet-Fallen und werden zu Unrecht abgemahnt
von Harald Czycholl

Die Inkassobranche hat bereits einen fragwürdigen Ruf,
doch manche Methoden gehen selbst den Experten fürs Geldeintreiben zu weit.
Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU)
hat kürzlich Strafanzeige gegen die Münchner Rechtsanwältin Katja Günther erstattet.
Der Vorwurf:
Verdacht auf versuchten Betrug.
Zahlreiche Beschwerden habe es über Rechtsanwältin Günther gegeben,
die als Geschäftsführerin der RAZ Gesellschaft für Zahlungsmanagement, München,
Forderungen aus Abo-Fallen im Internet zu realisieren versuche, sagt der Präsident des BDIU, Wolfgang Spitz.
Seiner Meinung nach sind diese Forderungen unberechtigt:
Unser Leitbild in der sozialen Marktwirtschaft ist der mündige und eigenverantwortliche Verbraucher - und der muss geschützt werden."

Der Verband fürchtet um das Image der Inkasso-Unternehmen.
Wir sind unseren Mitgliedern und nicht zuletzt auch den mehr als 500 000
Auftraggebern unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber verpflichtet,
den guten Ruf seriöser Inkassotätigkeit zu erhalten", sagt Spitz.

In die Abo-Falle im Internet kann auch der kundige Internetnutzer schnell tappen.
Die Online-Angebote kommen als Routenplaner, Horoskop- oder Gedichteseite daher und sehen völlig harmlos aus.
Auf der Startseite wird das Angebot beworben, klickt man dann weiter, müssen Name, E-Mail-Adresse,
Anschrift und Geburtsdatum in ein Formular eingegeben werden.
Klickt man dann auf "Bestätigen", hat die Falle zugeschnappt.
Unter dem Formular steht nämlich ganz klein und unscheinbar ein Satz wie dieser:
Der einmalige Preis für einen Drei-Monats-Zugang zu unserem Routenplaner beträgt 59,95 Euro inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer."
Ein paar Wochen später flattert dann eine Rechnung ins Haus.


Die sollte man auf keinen Fall anstandslos bezahlen.
Der überrumpelte Internetnutzer sollte zunächst nur einen einzigen Brief schicken mit einem Widerruf und einem Hinweis darauf,
dass mangels Erklärungswillen und Eindeutigkeit des Angebots kein Vertrag zustande gekommen sei.
Entsprechende Musterbriefe gibt es auf den Internetseiten der Verbraucherzentralen oder bei Heise.de.
Weitere Schreiben des Abmahners können Verbraucher in der Regel ignorieren.
Lediglich auf einen gerichtlichen Mahnbescheid muss innerhalb von 14 Tagen reagiert werden,
auch hier genügt aber ein Hinweis auf den erfolgten Widerruf.
Danach geben die Abmahner meist auf, da sie im nächsten Schritt ein kostenintensives Gerichtsverfahren anstreben müssten.

Rechtsstreitigkeiten, die ihren Ursprung im Internet haben, nehmen zu.
Es kann theoretisch jeden treffen, der sich im Internet bewegt",
warnt Klaus-Dieter Mack vom Rechtsschutzversicherer DAS und betont:
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum."
Anzeige

"Anbieter versuchen leider häufig, die Unwissenheit der Verbraucher auszunutzen", sagt Gerd Billen,
Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV). Hier setze das im vergangenen Jahr vom VZBV
gestartete Internetportal Surfer-haben-Rechte.de an.
Nutzer werden dort über kleine und große Tücken sowie ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt und haben zudem etwa die Möglichkeit,
schwarze Schafe zu melden. Und davon gibt es einige.

Rechtsanwältin Günther hat sich bereits einen Namen damit gemacht,
das Inkasso für dubiose Seiten zu betreiben. Tausenden Internetnutzern schickte sie Rechnungen und drohte ihnen mit Klagen.
Doch lässt es ein Betreiber einer Abo-Fallen-Seite tatsächlich auf ein Gerichtsverfahren ankommen, gewinnt fast immer der Geprellte.
So entschied etwa das Landgericht Stuttgart, dass Seiten, die "darauf angelegt sind,
Verbraucher über die Bedeutung des Ausfüllens und Absendens des Anmeldeformulars zu täuschen",
wettbewerbswidrig handeln (Aktenzeichen 17 O 490/06).
Und selbst der Inkassoverband distanziert sich nun offiziell von Günthers
Machenschaften und bewertet ihre Forderungen allesamt als unberechtigt.

Verbraucherschützer warnen:
Viele Anwälte haben sich darauf spezialisiert, das Internet systematisch zu durchsuchen,
um kleine Rechtsverstöße aufzuspüren.
Nutzer werden dann wegen kleiner Unachtsamkeiten auf der privaten Homepage abgemahnt und zur Kasse gebeten.
Manche Anwälte suchen auch gezielt Ebay-Angebote, bei denen der Versteigerer vergessen hat,
eine Widerrufsbelehrung einzubauen, und schicken eine Abmahnung.
Die Zahl von Abmahnungen hat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen.
Nicht nur Unternehmer, auch Privatpersonen werden abgemahnt",
warnt Internetanwalt Sören Siebert, der die Seite e-recht24.de betreibt.

Vor einer besonders perfiden Art der Abzocke von Kindern und Jugendlichen warnen in diesem Zusammenhang Verbraucherschützer.
Mit vermeintlichen Gratis-Onlinespielen würden dubiose Seitenbetreiber den kindlichen Spieltrieb ausnutzen.
Die Masche: Die Spiele beginnen vollkommen kostenlos. Um jedoch schneller voranzukommen,
braucht man eine Premiumversion - und die ist nur gegen Geld erhältlich. Millionen Mitspieler,
überwiegend Kinder und Jugendliche, werden so permanent zum Erwerb von magischen Hufeisen oder leistungsförderndem Futter für ihre virtuellen Tiere animiert.
Das Bezahlen ist kinderleicht: Meist reicht ein Anruf einer teuren 0900-Nummer oder eine SMS.
Rechnungen von bis zu 2000 Euro sind keine Seltenheit", sagt Iwona Gromek,
Juristin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Eltern sollten jedoch nicht zahlen, denn meist sei kein rechtsgültiger Vertrag geschlossen worden.

Die Kriminalität im Internet kennt keine Grenzen.
Zunehmend gibt es auch Fälle von Identitätsdiebstahl.
Dabei wird von einem Nutzer aus einem Drittland die IP-Adresse gekapert,
um damit Geschäfte unter falscher Identität zu betreiben.
Ein großes Problem ist nach wie vor auch das sogenannte Phishing.
Dabei werden mithilfe einer speziellen Software Kennwörter oder Konto-
und Kreditkartendaten ausspioniert und missbraucht. Wer sich in sozialen Netzwerken wie
StudiVZ, Facebook oder Twitter bewegt, begibt sich ebenfalls in Gefahr.
Mehrere Verstöße gegen den Datenschutz sind in den vergangenen Monaten öffentlich geworden.

Zunehmend registrieren Experten zudem Fälle von Cybermobbing.
Das Problem dabei:
Verleumdungen und Beleidigungen, die einmal via Internet in die Welt gesetzt wurden, lassen sich nur sehr schwer wieder einfangen.

Nicht ohne rechtliche Problemfelder ist aber auch die andere Seite,
nämlich das Betreiben einer eigenen Homepage.
Dabei muss der Betreiber nicht einmal selbst etwas falsch gemacht haben "Wer auf illegale Seiten verlinkt,
ist auch durch einen Disclaimer nicht aus dem Schneider. Auch die Verwendung von Fotos,
Stadtplänen oder Anfahrtskizzen kann urheberrechtlich problematisch sein", sagt Mack.
Vielfach fehle auch ein den Vorschriften entsprechendes Impressum.
Die DAS bietet gewerblichen Kunden einen sogenannten Webcheck an.
Dabei wird der Internetauftritt auf mögliche rechtliche Fallen überprüft.
Privatkunden können sich bei der telefonischen Rechtsberatung Hilfe holen.

Die Verbraucherzentrale NRW rät Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, über eine Rechtsschutzversicherung nachzudenken.
Kommt es zu einem Rechtsstreit, übernimmt der Versicherer die Kosten für Anwälte, Gerichte, Gutachter und Zeugen.
Dabei ist es egal, ob der Versicherte Kläger oder Beklagter ist. Auch ob man das Verfahren gewinnt, ist nicht wichtig.

Nur für ein paar Internetkäufe eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen,
hält Edda Castello, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg, allerdings für übertrieben:
Eine Ausschnittsversicherung für Spezialfälle ist Unsinn", sagt sie.
Voraussetzung für die Unterstützung ist in jedem Fall, dass der Streit vom Deckungsumfang der Rechtsschutzversicherung erfasst ist.
Deshalb sollte man vor Abschluss einer Police ganz genau hinschauen und die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Mi 4. Aug 2010, 20:54
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Beitrag Re: Internet Betrug
DGAP-Adhoc: elexis AG: Ergebnisse des 1. Halbjahres 2010

elexis AG: Ergebnisse des 1. Halbjahres 2010

elexis AG / Halbjahresergebnis

05.08.2010 08:04

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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elexis AG Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG zu den Ergebnissen des 1. Halbjahres 2010

+++ Auftragseingang mit 71,8 Millionen Euro 13 Prozent über Vorjahr / Auftragseingang im zweiten Quartal stieg um 36 Prozent

+++ EBIT-Steigerung um 82 Prozent auf 4,0 Millionen Euro, Nettoergebnis hat sich fast verdreifacht

+++ Unverändert gute Eigenkapitalausstattung, positiver operativer Cashflow und hohe Nettoliquidität

+++ Prognose für 2010 bestätigt

Wenden, 5. August 2010 - Die elexis AG ist in das Geschäftsjahr 2010 gut gestartet.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte im ersten Halbjahr um 82 Prozent
gesteigert werden und betrug zum 30. Juni 2010 4,0 Millionen Euro.
Dies entspricht einer EBIT-Marge von 6,3 Prozent.
Im Vorjahreszeitraum hatte das EBIT 2,2 Millionen Euro betragen mit 3,4 Prozent EBIT-Marge.
Auch das Konzernergebnis nach Abzug von Fremdanteilen erhöhte sich von 0,8 Millionen Euro (Vorjahr) auf 2,3 Millionen Euro zum 30. Juni 2010.
Das Ergebnis pro Aktie betrug auf der Basis von 9,2 Millionen Aktien 0,25 Euro (Vorjahr: 0,09 Euro).
Damit hat sich das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdreifacht.

Auftragseingang und Umsatz Der elexis-Konzern verzeichnete im Berichtszeitraum mit 71,8 Millionen Euro
ein deutliches Auftragsplus von 13 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode (63,3 Millionen Euro).
Im zweiten Quartal 2010 betrug der Anstieg des Auftragseinganges gegenüber dem ersten Quartal rund 36 Prozent.
So konnte im ersten Halbjahr eine Book-to-Bill Ratio von 1,13 erreicht werden.
Die Unternehmensgruppe erzielte im ersten Halbjahr 2010 Umsatzerlöse von 63,4 Millionen Euro
und konnte damit das Vorjahresniveau von 65,3 Millionen Euro nahezu erreichen.

Entwicklung der Geschäftsbereiche Der Geschäftsbereich 'High Quality Automation'
mit seiner starken Orientierung auf die Qualitätssicherung verbuchte im ersten Halbjahr einen Anstieg
der Auftragseingänge um 6 Prozent auf 60,6 Millionen Euro (Vorjahr: 57,0 Millionen Euro).
Das Segment erreichte mit 55,4 Millionen Euro knapp das Umsatzniveau des Vorjahres in Höhe von 56,8 Millionen Euro.
In Folge konsequenter Kostenreduzierungen konnte der Geschäftsbereich das Ergebnis des Vorjahres deutlich steigern.
Er wies zum 30. Juni 2010 ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 7,1 Millionen Euro (Vorjahr: 3,9 Millionen Euro) aus.
Das entspricht einer EBIT-Marge von 12,8 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent).

Der Geschäftsbereich 'High Precision Automation', der sich durch höchste
Präzision auszeichnet und über das Thema Kunststoffverarbeitung weit hinausgeht,
steigerte die Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 78 Prozent.
Die Auftragseingänge betrugen zum 30. Juni 2010 11,2 Millionen Euro nach 6,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Bei sukzessiver Abarbeitung der Aufträge wird dies auch im Gesamtjahr zu einer Steigerung der Umsatzerlöse führen.
Zum 30. Juni 2010 verbuchte der Bereich Umsätze in Höhe von 8,0 Millionen Euro (Vorjahr: 8,5 Millionen Euro).
Das EBIT betrug zum Halbjahr 2010 minus 2,3 Millionen Euro (30. Juni 2009: minus 0,6 Millionen Euro).
Während im Vorjahr ein günstiger Produktmix ertragsseitig positive Auswirkungen hatte,
ist das negative Ergebnis per 30. Juni 2010 auf einen ungünstigeren Produktmix und einen leicht rückläufigen Umsatz zurückzuführen.

Eigenkapital und weitere Kennzahlen Der operative Cashflow der Unternehmensgruppe hat sich
im zweiten Quartal 2010 nochmals verbessert und betrug zum 30. Juni 2010 3,3 Millionen Euro (Vorjahr minus 5,8 Millionen Euro).
Trotz der Dividendenzahlung in Höhe von 1,6 Millionen Euro erhöhte sich im Berichtszeitraum die Eigenkapitalquote
(30. Juni 2010: 52,2 Prozent; 31. Dezember 2009: 51,7 Prozent) und die Nettoliquidität.
Nach 6,1 Millionen Euro im Vorjahr wurde zum Ende des ersten Halbjahres 2010 eine Nettoliquidität in Höhe von 13,2 Millionen Euro ausgewiesen.
Der Erwerb der Mehrheitsanteile der P2T Protagon Process Technologies GmbH, Rengsdorf ist zum 30. Juni 2010 bereits verarbeitet.
Die komfortablen liquiden Mittel sowie die hohe Ausstattung mit Eigenkapital gewährleisten der elexis-Gruppe weiterhin eine stabile finanzielle Basis.

Ausblick elexis hat sich als Marke für technologisch anspruchsvolle Automatisierungslösungen international etabliert.
Nach den negativen Auswirkungen der weltweiten Finanz-
und Wirtschaftskrise befindet sich die Unternehmensgruppe wieder auf profitablem Wachstumskurs.
Die elexis AG konzentriert sich auf die Kernkompetenzen rund um das Aufgabengebiet der Automation
und gestaltet technologische Konzepte für die Megatrendmärkte von morgen.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt der Vorstand unter der Voraussetzung einer
anhaltenden Erholung der Gesamtwirtschaft die erwarteten Auftragseingänge von 140 bis 150 Millionen Euro.
Die Höhe der Umsatzerlöse wird in einer Bandbreite von 135 bis 140 Millionen Euro prognostiziert.
Die EBIT-Marge wird sich voraussichtlich zwischen 6 und 8 Prozent bewegen.
Für das Jahr 2011 sieht der Vorstand gute Chancen, ein EBIT über 10 Prozent vom Umsatz zu erreichen.

Der vollständige Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2010 steht in deutscher und englischer Sprache im Internet unter http://www.elexis.de zum Download bereit.

Die Aktien der elexis AG notieren im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE 000 508 500 5). Die elexis AG zählt zu den Unternehmen des Nebenwerteindex SDAX.

05.08.2010 08:04 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch Unternehmen: elexis AG Industriestraße 1 57482 Wenden Deutschland Telefon: +49 (0)2762 612 - 130 Fax: +49 (0)2762 612 - 135 E-Mail: eicke@elexis.de Internet: http://www.elexis.de ISIN: DE0005085005 WKN: 508500 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0005085005

AXC0039 2010-08-05/08:05


© 2010 dpa-AFX
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Do 5. Aug 2010, 21:03
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Beitrag Re: Internet Betrug
Vorsicht, Internet-Falle!

Bild

Bei dieser Rostlaube funktioniert zumindest ein Abzockertrick nicht.
Auf Autoplattformen bieten Betrüger attraktive Fahrzeuge zum Verkauf an,
lassen sich im Voraus bezahlen, doch... - Foto: picture-alliance/ dpa

Abzock-Websites, Copyright-Hürden, rechtliche Vorschriften – worauf im Netz zu achten ist, um nicht unnötig zur Kasse gebeten zu werden.

In den Anfangsjahren des Internets, als man sich noch piepsend per Modem ins Web einwählte,
waren sogenannte „Dialer“ eine der größten Gefahrenquellen für Online-Nutzer.
Diese kleinen Einwahlprogramme installierten sich oft unbemerkt auf dem Computer und konnten einen teuer zu stehen kommen.
Dank eines Beschlusses des Bundesgerichtshofs von 2004, der Benutzer vor Dialer-Abzockern schützt,
sowie der großen Verbreitung von DSL-Anschlüssen, hat sich dieses Problem mittlerweile nahezu erledigt.
Dennoch gilt es weiterhin wachsam zu sein und sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen.

ABOS FÜR GRATIS-DIENSTE

Besonders Abzock-Websites können teuer werden.
So werben viele Internet-Portale damit, Inhalte zu populären Themen anzubieten,
beispielsweise Downloads von Freeware-Programmen, Hausaufgaben, Kochrezepte, Lehrstellen, Tauschbörsen oder Malvorlagen für Kinder.
Auch hinter auf den ersten Blick lukrativen Gewinnspielen stecken nicht selten betrügerische Versuche.
Besucht man solch eine Seite, ersteht der Eindruck, es handle sich um Gratis-Inhalte,
die man nach vorheriger Registrierung mit Name und Adresse herunterladen kann.
7Doch weit gefehlt: Wer die oft am Ende einer Seite oder in den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen versteckten Angaben übersieht und seine persönlichen Daten eingegeben hat,
bekommt nach einigen Wochen eine E-Mail – mit einer deftigen Rechnung und einem Begleitschreiben,
das einem mitteilt, man habe ein Abo abgeschlossen, das für ein oder zwei Jahre im Voraus zu bezahlen sei.
Wer jetzt nicht blecht, wird mit Anwaltsschreiben, Mahnungen und Briefen von Inkasso-Unternehmen überschüttet.
Ist dies der Fall, sollte man vor allem Ruhe bewahren!
Zwar ist den Betreibern aus juristischer Hinsicht in der Regel kein Betrug vorzuwerfen,
da dem Anwender nach der Anmeldung ja tatsächlich Informationen bereitgestellt werden.
Allerdings heißt dies auch keinesfalls, dass ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Nutzer und Anbieter zustande gekommen ist.
Solange man keinen gerichtlichen Mahnbescheid des Webportals erhält, sollte man auf Anraten
der Bundesverbraucherzentrale nicht auf Rechnungen und Einschüchterungsversuche reagieren.
Bislang ist kein Fall bekannt, in dem ein Anbieter den letzten Weg ging und per Mahnbescheid Geld einklagte.
Will man auf Nummer sicher gehen, schickt man ein Einschreiben an das entsprechende Unternehmen und fechtet den angeblichen Vertrag an.
Ein Musterschreiben bietet etwa die Verbraucherzentrale Berlin unter http://www.vz-berlin.de an. Hat man die Rechnung bereits bezahlt,
kann man sein Geld kaum zurückfordern, da sich die Anbieter darauf berufen würden, dass man mit der Überweisung die Vertragsbedingungen akzeptiert hat.

URHEBERRECHTE BEACHTEN

Eine Verletzung der Urheberrechte kann Internet-User ebenfalls teuer zu stehen kommen.
Ob Bilder, Texte, Musik, Videos, Filme oder Podcasts, „das Urheberrecht gilt auch im Internet“,
warnt Volker Smid, Präsidiumsmitglied des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).
Bevor man also beliebig Fotos auf sein Facebook-Profil stellt oder sein auf Youtube veröffentlichtes Privatvideo
mit angesagter Charts-Musik untermalt, sollte man sichergehen, nicht gegen Urheberrechte von Dritten zu verstoßen.
Durch den Kauf einer CD oder einer digitalen Musikdatei erhält man nicht das Recht, einen Song nach Gutdünken ins Netz zu stellen.
Dies ist nur möglich, wenn man die Rechte erwirbt, etwa bei der Gema und der Plattenfirma oder dem Künstler selbst.
Ähnlich schaut es bei der Verwendung von Bildern, Grafiken oder Texten aus; auch diese unterliegen dem Urheberrecht.
Deshalb sollte man beispielsweise bei Online-Auktionen auf Ebay keine offiziellen Produktbilder verwenden,
sondern die Ware selbst fotografieren.
Sogar bei privaten Bildern, die viele Nutzer in Internet-Gemeinschaften zeigen, ist Vorsicht angebracht.
Bilder aus fremden Community-Profilen dürfen nicht ungefragt kopiert und auf anderen Webseiten veröffentlicht werden.
Selbst fotografierte Bilder, auf denen Bekannte oder Freunde zu sehen sind, sollte man nur mit deren Einverständnis im Netz publizieren.

NICHT OHNE IMPRESSUM

Betreibt man eine eigene Homepage, gehört dazu ein Impressum.
Dies betrifft vor allem gewerblich genutzte Internet-Sites.
Seit Frühjahr 2007 regelt Paragraf 5 des Telemediengesetzes die Impressumspflicht und den Umfang der Informationen:
„Dienste-Anbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien,
folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten.“
Konkret sind dies: Anschrift, Telefon- und Faxnummer, Nummer der Registereintragung,
Angabe des Registergerichts, die Umsatzsteueridentifikationsnummer, eine gültige Mail- Adresse sowie Angaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten.
Bei fehlenden, unvollständigen oder nicht richtig angebrachten Angaben kann ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro drohen.
Auch eine Kostenpflichtige Abmahnung durch einen Mitbewerber kann die Folge sein.
Das Impressum muss dabei von jeder Seite der Homepage aus erreichbar sein.
Anders sieht es bei privaten Webseiten aus, die sich auf rein persönliche Informationen beschränken (Tier-, Kinder- oder Familienbilder etc.),
diese sind zunächst von der Impressumspflicht ausgenommen.
Allerdings gibt es zwei Punkte zu beachten:
Die Rechtsprechung ist bei einer Webseite hinsichtlich unternehmerischem oder geschäftsmäßigem Handeln sehr penibel.
Schon ein Werbebanner auf der Privathomepage oder die Verlinkung zu einem Partnerprogramm kann dazu führen,
dass die Seite nicht mehr als privat gilt.
Zudem ist rechtlich noch nicht geklärt, wie es bei journalistischen oder redaktionellen Inhalten aussieht.
Deshalb sollten Betreiber von Internet-Blogs und Foren über ein Impressum verfügen.

GRÜSSE VON POTEMKIN

Das Internet birgt aber noch etliche weitere Fallen.
Auf Auto-Plattformen tummeln sich mitunter auch Betrüger, die angeblich Markenwagen weit unter Marktwert anbieten.
Die Abzocker setzen dabei auf die Naivität vieler Käufer, die einem Kauf zustimmen,
ohne das Auto je in natura gesehen zu haben,
Beträge über mehrere tausend Euro im Voraus bezahlen und dann die Ware vom angeblichen Treuhändler nie geliefert bekommen.
Oder es gibt dubiose Seiten, die ihren Besuchern Horoskope,
die eigene Lebenserwartung oder gar den Intelligenzquotienten voraussagen –
natürlich nur nach vorheriger Eingabe persönlicher Daten und in betrügerischer Abzock-Absicht.
Hält man sich an einige Sicherheitsmaßnahmen und surft mit wachem Verstand durch die Weiten des Internets, ist man stets auf der sicheren Seite.

Quelle: Tagesspiegel


Fr 6. Aug 2010, 21:04
Profil
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Betrug im grossen Stil: Ehepaar ergaunert über eine Million Euro


Durch Betrug in grossem Stil soll ein junges Ehepaar insgesamt mehr als eine Million Euro ergaunert haben.
Laut Polizei geht man von rund 2.000 Straftaten aus, das haben die Ermittler am Freitag mitgeteilt.
Ein Ehepaar im Alter von 21 und 25 Jahren, das gebürtig aus Ostfriesland und Hessen stammt,
hat Betrug in grossem Stil verübt und soll über mehrere Jahre Handys über das Internet gegen Vorkasse vertrieben haben.

Betrug in grossem Stil

Die bestellte Ware wurde den Kunden aber nicht ausgeliefert.
Neben diesem Betrug haben die beiden ständig neue Scheinfirmen gegründet und nachdem sie als erstes in
Ostfriesland und im Landkreis Cloppenburg aktiv waren, hatten sie am Ende die Firma "mobildevil" mit Sitz in Köln.

Geldinstitute wurden im Rahmen von Kreditvergaben und Kontoüberziehungen geschädigt

DiePolizei und Staatsanwaltschaft in Aurich haben 800 Anzeigen von Geschädigten vorliegen.
Den Verdächtigen wird ausserdem vorgeworfen, Waren bestellt und erhalten, aber nicht bezahlt zu haben.
Mehrere Geldinstitute wurden im Rahmen von Kreditvergaben und Kontoüberziehungen geschädigt.
Die beiden sollen ausserdem einen grossen deutschen Telefonprovider betrogen haben und mit
gefälschten Telefonverträgen in den Genuss von Provisionen,
gesponserten Handys und freigeschalteten SIM-Karten gekommen sein.

Ehepaar sitzt in U-Haft

Der Schaden soll allein dabei 300.000 Euro betragen. Das Ehepaar ist am 30.
Juni festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. (NCA / ddp)
Berichts Quelle:
Quelle


Sa 7. Aug 2010, 13:23
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Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Fünfeinhalb Jahre Haft für 2000-fachen Internetbetrug

Bonn. Wegen Internetbetrugs in 2031 Fällen hat das Bonner Landgericht am Freitag einen Mann zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.
Der 39-jährige Angeklagte hatte den Kunden die bereits in Vorkasse bezahlte Ware nicht geliefert.
Der Schaden summierte sich innerhalb von drei Monaten auf 610.000 Euro.
Um mit seinem Internetportal German Office in den Preissuchmaschinen immer der billigste zu sein und damit an erster Stelle zu stehen,
hatte er die Artikel ohne Umsatzsteuer-Aufschlag angeboten.

Als er dem Fiskus die Millionen nachzahlen musste, fing er im November 2009 an, die Kunden zu betrügen.
Nach drei Monaten hagelte es Strafanzeigen gegen den Online-Shop, der vor allem Elektro-Artikel im Angebot hatte.
Wegen des Vorwurfs der Umsatzsteuerhinterziehung in Höhe von 7,7 Millionen Euro muss
sich der Angeklagte noch in einem gesonderten Verfahren verantworten.
Hier die Quelle:
Quelle


Sa 7. Aug 2010, 14:38
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