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Internet Betrug 
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Wien - 10.500 Freunde - davon können viele Facebook-Nutzer nur träumen,
das heimische Bundeskriminalamt (BK) hat diese Anzahl an Fans innerhalb eine halben Jahres gesammelt.
Seit Jahresbeginn erhalten die BK-Anhänger unter anderem Aufforderungen, sich an der Suche nach Vermissten zu beteiligen,
Tipps gegen Taschendiebe oder Einbrecher, aber auch Warnungen vor
dubiosen Online-Bekanntschaften und vor Falschgeld-Betrügern im Urlaub.

Bild

Grundsätzlich kümmern sich die BK-Cybercops um zwei Aufgabenbereiche:
Herkömmliche Delikte, wie zum Beispiel Betrug, aber eben via Internet, und um reine Computer- und Netzwerkkriminalität.
Zu letzterem zählen die berüchtigten Massen-E-Mails, die horrende Summen versprechen,
wenn man nur wenige hundert Euro etwa für die Bereitstellung eines Kontos investiert.
Leider fallen noch immer Menschen auf die Tricks herein" , bedauert BK-Sprecher Alexander Marakovits.
In manchen Fällen seien Opfer sogar ins Ausland gelockt worden, etwa nach Spanien oder Südafrika.
In Einzelfällen hätten Opfer mehrere 100.000 Euro verloren.

Bei verbotenen Internetinhalten wie Kinderpornografie sitzen die Anbieter fast immer im Ausland.
Von den 695 im ersten Halbjahr eingegangenen Hinweisen auf Kinderpornos betrafen 432 (rund 62 Prozent)
Server in den USA, 76 in Deutschland, 52 in Russland und 45 in den Niederlanden.
In Österreich funktioniert die Löschung der verbotenen Inhalte problemlos.
Nach der Beweissicherung löschen Provider die illegalen Daten.
Der Prozess dauert weniger als eine Stunde. (Michael Simoner, DER STANDARD/Printausgabe, 07./08.08.2010)
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


So 8. Aug 2010, 02:15
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Britische Regierung hält am Internet Explorer 6 fest



Die britische Regierung will am Einsatz des völlig veralteten Internet Explorer 6 festhalten, der Browser sei ausreichend sicher.
Das geht aus einer offiziellen Antwort auf eine Online-Petition im Rahmen der von der neuen britischen
Koalitionsregierung eingerichteten Webseite für Verbesserungsvorschläge hervor.
In der Petition wurde vorgeschlagen, auf aktuellere Browser umzusatteln.

Nach Meinung der britischen Regierung gebe es keine Beweise dafür,
dass der Wechsel von einem mit allen Patches versorgten Internet Explorer 6 auf einen anderen Browser die Sicherheit erhöhe.
Komplexe Software wird immer Schwachstellen haben und motivierte Bösewichte
werden immer versuchen, sie ausfindig zu machen und auszunutzen."

Die britische Regierung argumentiert,
der Umstieg auf einen anderen aktuellen Browser sei zu aufwendig und würde den Steuerzahler zu viel kosten.
Weniger kostenintensiv sei der Einsatz von Firewalls und Virenscannern.
Zudem stelle Microsoft auch weiterhin Updates für den Internet Explorer 6 bereit.

Nicht nur Webentwickler raten von der Verwendung des IE 6 wegen der fehlenden Unterstützung von Web-Standards ab.
Auch Sicherheitsexperten sind sich einig,
dass der über neun Jahre alte Browser aufgrund seiner Anfälligkeiten nicht mehr produktiv eingesetzt werden sollte.

Auch Microsoft rät vom Einsatz des IE 6 ab.
Der Softwarekonzern hat es sich zum Ziel erklärt, den Marktanteil des Browsers auf Null zu senken.
Würden sie neun Jahre alte Milch trinken", hieß es in einer Kampagne.
Das Internet habe sich weiterentwickelt und die Sicherheitsfunktionen des Browsers seien heute veraltet.

Neben Microsoft hat auch Google dem Internet Explorer 6 den Kampf angesagt.
Der Internetkonzern hat im Februar angekündigt,
dass diverse Google-Dienste die Unterstützung des Browsers im Lauf des Jahres einstellen werden.
Zuvor war Google Opfer eines breitangelegten Hacker-Angriffs geworden,
die eine Sicherheitslücke im Internet Explorer 6 ausgenutzt hatte.

So ganz fruchten die Bemühungen der beiden Konzerne aber noch nicht.
Laut der Browser-Statistik von Net Applications betrug der weltweite Marktanteil des Internet Explorer 6 im Juli 2010 immer noch 16,97 Prozent.
Der Anteil des Browsers ist damit in den vergangenen drei Monaten um lediglich 0,61 Prozent gesunken.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichtes


So 8. Aug 2010, 02:27
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Internetbetrüger legen neue Fallen:
Mehr als 100.000 Euro Schaden


Waldeck-Frankenberg.
Mit immer listigeren Tricks legen Betrüger Internetnutzer herein. Und die Fälle nehmen zu.
Allein in den vergangenen drei Monaten ist die Zahl der so
genannten Phishing-Fälle in der Region geradezu explodiert.


Das Bild:

Bild

Kriminelle haben dadurch einen Schaden von mehr als 100 000 Euro angerichtet,
sagt Anton Freiheit, stellvertretender Leiter des für
Internetkriminalität zuständigen ZK 50 im Polizeipräsidium Nordhessen.

Phishing leitet sich aus den Wörtern „Passwort“ und „fishing“ her.
Dabei angeln sich Kriminelle Zugangsdaten für Bankgeschäfte über das Internet.
Sobald sie Passwörter und Transaktionsnummern (TAN) haben,
überweisen sie sich Geld von Bankverbindungen ahnungsloser Nutzer auf ihre eigenen Konten.

Eine neue Falle ist so listig, dass Nutzer vom Betrug zunächst nicht bemerken.
Bei der so genannten Drive-By-Infection werden Computer nebenbei mit Trojaner-Programmen infiziert.

Diese können zum Beispiel im Internet auf scheinbar harmlosen Werbebannern lauern.
Schutz gegen derlei Angriffe bieten aktuelle Versionen von Antivirenprogrammen und Firewalls.
Noch sicherer sei es, jeweils getrennte Festplatten für das Surfen im Internet und für Online-Bankgeschäfte zu nutzen, rät Freiheit.
Für Sicherheit versuchen auch die Banken zu sorgen. (clm/ler)
Hier die Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


So 8. Aug 2010, 02:38
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Über 800 Anzeigen gegen Ehepaar aus Ostfriesland

Aurich. Ein großer Betrugs-Coup hat einen Mann und seine Frau aus Ostfriesland hinter schwedische Gardinen gebracht.
Bundesweit handelten sie mit nicht bezahlten Handys oder lieferten die Ware nicht an Kunden aus.


Bild

Bereits seit 2 Jahren sind die beiden bei den Behörden bekannt.
Immer wieder zog das junge Ehepaar (21 und 25 Jahre alt) im Nordwesten um und gründeten in
verschiedenen Orten im o9stfriesischen Raum immer wieder neue Firmen mit einem zweifelhaften Geschäftsmodell.

Im Jahr 2006 führten die beiden einen Handy-Shop in Aurich.
Nachdem die beiden Tatverdächtigen nach Südbrookmerland (Landkreis Aurich) verzogen waren,
verkauften sie Handys über die Homepage einer von ihnen neu gegründeten Firma.
Später verlagerten sie ihren Sitz wiederum nach Wiesmoor (LK Aurich),
von wo aus sie neben dem Internet-Handel mit Handys auch wieder ein Ladengeschäft betrieben.
Im Oktober 2009 zogen sie schließlich nach Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) und
beschränkten sich dort erneut auf den Verkauf von Handys im Internet.

Firma "Mobildevil" bedeutete das Aus

Geschäftsmodell des Ehepaars war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aurich in erster Linie der Verkauf von Handys im Internet per Vorkasse,
wobei hierbeu verschiedene Firmennamen benutzt wurden.
Da über die entsprechenden Foren im Internet immer relativ schnell bekannt wurde,
dass in vielen Fällen die gekaufte Ware trotz Bezahlung nicht geliefert wurde und wider
erwartend auch keine Rückerstattung an die Kunden erfolgte,
konnten jede dieser Firmen laut der ermittelnden Polizei nur über eine gewisse Zeit betrieben werden.
So sahen sich die Beschuldigten gezwungen, ständig nach außen hin neue Firmen zu gründen.
Hierzu nutzten sie verschiedene Namen, Briefkasten-Firmensitze, fiktive Geschäftsführer oder auch Strohleute,
die scheinbar laut Impressum ihrer aktuellen Firmenhomepage die
Verantwortung übernehmen sollten. Tatsächlich haben aber immer die beiden gleichen Personen agiert.

Zuletzt haben die Beschuldigten die Firma "Mobildevil" mit Sitz im nordrhein-westfälischen Köln betrieben.
Diese geriet aber im Internet ebenso schnell in Verruf.
Nicht zuletzt mit Unterstützung des Verbraucherschutzforums "Outbay.ch", das gegen Internetbetrüger vorgeht,
gelang es, die Geschäfte von "Mobildevil" einzuschränken und die Geschäftsaufnahme einer
weiteren neu gegründeten Briefkastenfirma in Nürnberg erfolgreich zu verhindern,
heißt es seitens Polizei und Staatsanwaltschaft.

Sammelverfahren bei der Staatsanwaltschaft Aurich

Aufgrund des Umfanges der Ermittlungen musste die Polizeiinspektion in Aurich eigens eine Ermittlungsgruppe gründen.
Mittlerweile liegen bei der Polizei und Staatsanwaltschaft in Aurich,
wo das Sammelverfahren für den gesamten deutschsprachigen Raum geführt wird,
über 800 Anzeigen von geschädigten Personen vor,
denen trotz Zahlung des Kaufpreises weder das erworbene Handy geliefert,
noch der Kaufpreis zeitnah zurückerstattet wurde.

Weitere Anzeigen liegen von verschiedensten Geschäftsleuten und Firmen vor,
bei denen die Tatverdächtigen Waren bestellt haben,
Leistungen bezogen oder in Auftrag gegeben haben sollen,
diese dann aber letztlich nicht bezahlten.
Zudem wurden mehrere Geldinstitute im Rahmen von Kreditvergaben oder Kontoüberziehungen geschädigt.

Auch Telefonprovider geschädigt

Sehr aufwändige Ermittlungen mussten auch wegen Betruges zum Nachteil eines großen deutschen Telefonproviders geführt werden.
Um welches Unternehmen es sich handelt, verrieten die Ermittler nicht.
Es besteht der Verdacht, dass das Paar in über 1.100 Fällen die Tatverdächtigen den Abschuss von
Telefonverträgen vortäuschten und die entsprechenden Vertragsformulare fälschten,
um so unberechtigterweise in den Genuss von freigeschalteten SIM-Karten,
gesponserten Handys und Provisionen zu gelangen.
Mit den SIM-Karten wurde von den jeweiligen Inhabern dann so lange telefoniert,
bis die Karten vom Provider gesperrt wurden.
Der Gesamtschaden allein aus diesem Vorgehen der Tatverdächtigen beträgt über 300.000 Euro.

Ehepaar werden 2.000 Straftaten zur Last gelegt

Insgesamt werden dem Ehepaar etwa 2.000 Straftaten mit einem Gesamtschaden von über 1 Mio. Euro vorgeworfen.
Die aufgelaufenen Steuerschulden werden von Polizei und Staatsanwaltschaft auf ca. 500.000 Euro geschätzt.
Die beiden Beschuldigten befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Hier die Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


So 8. Aug 2010, 03:24
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Big Brother 10: Heute Nacht will René auspacken!


Der “Fall” René wird immer skurriler, bei Facebook ist nun bei der Fanpage “Big Brother großer Schwindel und Betrug?” zu lesen,
dass René heute Abend um 23 Uhr ein Video ins Internet stellen will, wo er auspacken will.
Scheinbar hat René da so einiges zu erzählen,
denn in der Statusmeldung bei Facebook stehen Punkte wie “Regieanweisungen,
Verträge sowie einem Gewinner der angeblich bereits feststeht”
Hier die Quelle:
Big Brother 10: Heute Nacht will René auspacken


So 8. Aug 2010, 18:51
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Haftstrafe wegen Internet Betrug!!

Ein Mann muss aufgrund des Vorwurfs des Internetbetrugs für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter.
Diese Strafe verhängte das Landgericht Bonn gegen den 39-Jährigen.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Internethändler in
mehr als 2.000 Fällen über das Internet seine Kunden betrogen hatte.

Dem Händler wurde vorgeworfen, Kunden via Vorkasse für Artikel zur Kasse gebeten zu haben.
Die gekaufte Ware kam aber nie bei den Verbrauchern an.
Im Lauf von nur drei Monaten wuchs die Schadenssumme durch das Betrugsmodell des 39-Jährigen auf 610.000 Euro an.

Nach den drei Monaten gingen die ersten Strafanzeigen bei der Polizei ein.
Für den Verurteilten dürfte sich die Strafe aber noch erhöhen.
Denn es wartet auf den 39-Jährigen noch ein Steuerstrafverfahren.
Um in Suchmaschinen auf den vordersten Plätzen beim Preis zu landen, bot der 30-Jährige seine Artikel ohne Umsatzsteuer an.

Die Nachzahlungen haben mittlerweile einen einstelligen Millionenbetrag erreicht.
Daher wartet auf den Internetbetrüger noch ein Verfahren wegen Umsatzsteuerhinterziehung in Höhe von 7,7 Millionen Euro.
Hier die Quelle:
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So 8. Aug 2010, 19:20
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
NDR: Fälschungen in Apotheken

Berlin - Das TV-Magazin „NDR-Markt“ berichtet heute Abend (20.15 Uhr)
über gefälschte Medikamente in Apotheken:
„Nach Recherchen von Markt werden illegale Medikamente nicht mehr nur im Internet vertrieben,
sondern sind bundesweit in rund 100 Apotheken verkauft worden“, heißt es im Vorbericht.
Der Sender verweist auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Hamburg, Celle, Verden, Kiel und Braunschweig.
Letztere habe bereits Anklage gegen einen Apotheker erhoben.

Offenbar geht es um die sogenannte Holmslandaffäre.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte – nach den Behörden in Mannheim und Verden – im April Anklage erhoben.
Der Apotheker soll nicht zugelassene Zytostatika für die Herstellung verwendet haben.
Weil er die Krebsmedikamente gegenüber Krankenkassen abgerechnet hatte, wird ihm Betrug zur Last gelegt.
Von August 2002 bis August 2007 soll er Medikamente im Volumen von fast 1,7 Millionen Euro zu Unrecht abgerechnet haben.
Insgesamt sollen bundesweit rund 100 Apotheken in die Affäre verwickelt gewesen sein.

Sollte es im NDR-Bericht Neuigkeiten geben, werden diese vorab nicht verraten.
Im Vorbericht heißt es:
„Nach den Recherchen von Markt werden die falschen Medikamente nicht mehr nur im Ausland produziert.
Auch in Deutschland gibt es mittlerweile Werkstätten,
die jetzt nicht mehr nur Potenzmittel und Muskelaufbaupräparate herstellen,
sondern auch Medikamente wie Antibiotika oder Schmerzmittel.
Diese werden dann meist im Internet verkauft.“
Der Zoll in Hamburg versuche inzwischen verstärkt Wirkstoffe aufzuspüren,
die zur illegalen Medikamentenherstellung in Deutschland per Luftpost und über den Hamburger Hafen eingeführt würden.
Hier die Quelle;
Quelle


Mo 9. Aug 2010, 23:16
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Auf digitalem Raubzug im Internet

Wie mit Trojanern Transaktionsnummern gestohlen werden und wie die Haftung geregelt ist

So schnell kann es gehen. Erst im Juni hatten Betrüger vom Konto eines Aaleners 2800 Euro entwenden wollen.
Das Geld befand sich bereits auf dem Weg auf ein Konto in Bulgarien,
doch der Betrugsversuch konnte im letzten Moment noch verhindert werden.

ruben wolff
Ostalbkreis. Der Aalener hatte Glück: Die Banken verwenden mittlerweile Sicherheitsmechanismen,
die auffällige Kontobewegungen analysieren und im dringenden Verdachtsfall die Sperrung eines Kontos veranlassen können.
Dieses System hat die Abzocker entlarvt- Dennoch sollte man darauf allein nicht bauen.
Nichts könne die eigene Aufmerksamkeit beim Online-Banking ersetzen, denn die Banken können nicht jeden Betrug ermitteln.

Statt Phishing-Mails sind heute Trojaner im Einsatz

„Die Computerkriminalität wächst weiter rasant an“, sagt John Brauer von der Polizeidirektion Aalen und klingt sehr ernst.
Immer häufiger komme es dabei zum Raub von Transaktionsnummern (TAN) beim Online-Banking.
Allein im Ostalbkreis zählt die Polizei bereits 22 Fälle in diesem Jahr, was „ganz schön heftig“ sei, findet Brauer.
Dabei gehen die Datendiebe mit ganz neuen Methoden vor: „
Es gibt eine Entwicklung weg von Phishing-Mails hin zu Trojanern.“
Die Schadprogramme, die für den Datenraub eingesetzt werden, sind so genannt Trojaner und man kann sie sich überall im Internet einfangen.
Diese – auch Malware genannte Software – „fällt zunächst überhaupt nicht auf.
Sie wird erst aktiv, wenn man auf die Internetseite einer Bank wechselt“, warnt Brauer,
der sich auf eine Mitteilung des Bundeskriminalamtes bezieht.
Die Schadsoftware manipuliere die Inhalte auf der Internetseite und öffne Fenster,
mit denen die Eingabe der TAN-Nummer sofort verlangt wird, sagt er und erklärt den feinen Unterschied:
Auf der Homepage der Bank gibt es das nicht.
Erst wenn man sich durch verschiedene Optionen klickt und eine Überweisung tätigen will,
fragt die Bank nach den Transaktionsnummern.“
Dies bestätigt auch Michaela Roth vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband: „
Die Bank fragt nur bei einer konkreten Situation nach
der TAN“, sagt sie – also nur direkt während des Überweisungsvorganges.
Genauso wenig darf sich der Internetnutzer auf dubiose Sicherheitsabfragen einlassen,
bei denen er seine Transaktionsnummern preisgeben soll.
„Das Kreditinstitut stellt keine Sicherheitsabfragen“, erläutert Michaela Roth.
Wer im Zweifel ist, sollte die Transaktion abbrechen, sich lieber bei der Bank erkundigen, ehe er eine Nummer eingibt.
„Die Betrüger sind sehr kreativ geworden“, sagt John Brauer mit einem gewissen Respekt,
denn die von Trojanern manipulierten Internetseiten sind den originalen Seiten „verblüffend ähnlich“.
Wer aber auf Feinheiten und ungewohnte Veränderungen achte, sei den Betrügern auch nicht hilflos ausgeliefert.
Michaela Roth rät, sofort das Konto und die Online-Banking-Anwendung sperren zu lassen,
wenn der heimische Computer von Schadsoftware infiziert wurde.
Aus gutem Grund: „Ab dem Zeitpunkt der Sperrung ist der Kunde aus der Haftung draußen“, sagt sie.
„Vor der Sperrung ist die Haftung auf 150 Euro begrenzt, insofern der Kunde seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat.“
Dies sei mittlerweile auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen so geregelt.
„Ist der Computer mit Anti-Virensoftware ausgestattet, haftet auch die Volksbank“, erklärt eine Vertreterin der Pressestelle.
Neben einem aktualisierten Anti-Virenprogramm und einer Firewall müsse der Diebstahl auch sofort zur Anzeige gebracht werden.
„Die Haftung ist nicht allgemein geregelt“, warnt Michaela Roth. „
Es sind immer Einzelfälle, die begutachtet werden.“
Wer seinen Sorgfaltspflichten jedoch nachkomme, dürfe auf Schadensersatz hoffen.

Neues Verfahren arbeitet mit einer doppelten TAN
Der Kontoinhaber kann aber auch vorsorgen, denn die Banken haben zwei weitere TAN-Verfahren eingerichtet,
die den Datenraub erschweren: das mobile TAN, bei dem die Daten bei der Überweisung direkt von der Bank auf das Handy gesendet werden,
und das Homebanking Computer Interface (HBCI), das bereits seit einigen Jahren käuflich zu erwerben ist.
Dafür braucht der Kunde jedoch die entsprechende Software, eine Chipkarte und einen Kartenleser.
Dies mag zwar teurer sein, aber Michaela Roth macht auf die Sicherheit dieses Verfahrens aufmerksam:
In der Vergangenheit gab es hier noch keinen Betrugsfall.“
Die Kosten würden sich auf circa sechzig Euro belaufen, sagt sie,
bislang wird das HBCI aber nur von fünf Prozent der Kunden genutzt.“
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts


Di 10. Aug 2010, 16:34
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Baden Würtenberg!!


Mehrjährige Haft für Betrug mit «Geisterkonten»

Ulm (dpa/lsw) - Für den Betrug mit gefälschten Überweisungen ist ein 45-Jähriger-
zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt worden.
Das Landgericht Ulm blieb mit seinem Urteil am Dienstag unter der Höchststrafe von sechseinhalb Jahren,
die dem Angeklagten in einer Verfahrensabsprache für sein Geständnis zugesichert worden war.
Er hatte zugegeben, auf die Namen von ahnungslosen Dritten 85 Konten eröffnet zu haben.
Demnach veranlasste er 528 Überweisungen auf diese «Geisterkonten» und hob insgesamt 200 000 Euro von diesen ab.
An die Daten kam er über das Internet. Der Mann war wegen ähnlicher Taten bereits 2006 verurteilt worden.
Hier die Quelle:
Quelle des Bericht


Mi 11. Aug 2010, 00:26
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UNREAD_POST Re: Internet Betrug
Internet-Betrüger zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt - iclear warnt: Vorkasse birgt zu hohes Risiko
10. August 2010 - 12:30 – PR-Gateway

Von 2.031 Fällen mit einem Gesamtschaden von 610.000 Euro spricht das Gericht, wie auch heise online berichtet.
Die Masche des Verurteilten:
Erst lockte er Käufer mit extrem günstigen Preisen an, um mit seinen Angeboten in den
einschlägigen Preissuchmaschinen ganz oben gelistet zu werden.
Allerdings gab er die Preise immer ohne Umsatzsteuer an.

Als das Finanzamt das Geld forderte, so die IWB weiter, begann der Händler im November 2009 mit dem Betrug:
Er kassierte vorab, verschickte aber die bezahlte Ware, in erster Linie Elektroartikel, einfach nicht mehr.
Jetzt muss sich der Händler laut IWB in einem weiteren Verfahren dem Vorwurf der Umsatzsteuerhinterziehung in Höhe von 7,7 Millionen Euro stellen.

iclear: einfachste Sicherheitsregeln nicht beachtet

"Einmal mehr haben hier die Kunden offenbar die einfachsten Sicherheitsregeln nicht beachtet",
kommentiert iclear-Geschäftsführer Roman Eiber. "
Schließlich ist es ein altbekannter Trick von Betrügern, ihre Kunden mit besonders günstig klingenden Preisen zu ködern.
Viele Verbraucher werden dann angesichts vermeintlicher Schnäppchen unvorsichtig."

iclear rät deshalb Online-Käufern dringend, nur dann per Vorkasse zu bezahlen,
wenn ihnen der Händler persönlich bekannt ist und ihr Vertrauen genießt.
In allen anderen Fällen sollt man auf die Abwicklung durch ein professionelles Zahlungssystem wie iclear setzen.
Inzwischen bieten allein in Deutschland über 6.000 Online-Händler die Zahlungsabwicklung über iclear an.

Zu den Shop-Betreibern, die iclear seit langer Zeit mit Erfolg einsetzen,
gehört Matthias Hemesath, Geschäftsführer von www.beamershop24.net.
Sein Unternehmen wurde von CHIP Online mehrfach zum besten Online-Shop in seiner Kategorie ausgezeichnet.
Er meint: "
Wirkliche Sicherheit beim Onlinezahlen wird sowohl für Käufer als auch für Händler durch
die Kombination von Kreditkarte und Onlineüberweisung mit iclear erreicht.
Denn der Einsatz von Kreditkarte und anderen Zahlmethoden wird durch den iclear Service -
ohne Verlust an Zeit und Komfort - zusätzlich abgesichert.
Kein wirtschaftliches Risiko an der Zahlstelle - durch den Einsatz von iclear.
Unsere Erfahrung ist eindeutig: iclear ist für alle Seiten die sicherste Art
des Zahlverkehrs im Onlinehandel und für Händler zudem noch ein Umsatzbringer."

iclear ist einer der großen unabhängigen Online-Zahlungsanbieter im Internet.
Das Unternehmen arbeitet nach dem treuhänderischen Prinzip.
Das heißt, das Geld fließt erst an den Händler, wenn die Ware ordnungsgemäß geliefert ist und der Kunde sie behält,
also nicht von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.
Ansonsten bekommt er sein Geld von iclear ohne jeglichen Abzug wieder zurück.
Auf der anderen Seite garantiert iclear dem Händler die Zahlung für alle iclear-Kunden.
Eine so umfangreiche und plattform-übergreifende Absicherung für beide
Seiten bietet kein anderer Bezahldienst", so iclear-Geschäftsführer Roman Eiber.

iclear sichert neben allen banküblichen Bezahlwegen auch die Zahlungsabwicklung über Visa/MasterCard
und Online-Überweisungen wie giropay und sofortüberweisung.de ab.
Zu den Gesellschaftern des Online-Zahlungsanbieters gehört unter anderem die Landesbank WestLB AG.
Hier der Berichts-quelle:
Quelle des Berichts


Mi 11. Aug 2010, 22:37
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