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Internet Betrug 
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Registriert: Do 16. Apr 2009, 18:52
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Beitrag Re: Internet Betrug
Lange Haft für Betrug
Täter zu fünf Jahre und neun Monate verurteilt
Zollernalbkreis/Ulm, 11.08.2010
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Fünf Jahre und neun Monate Haft:
So lautet das gestrige Urteil des Landgerichts Ulm gegen einen
Urkundenfälscher aus dem Zollernalbkreis, der eine sechsstellige Summe ergaunert hatte.

Das Landgericht Ulm blieb mit seinem Urteil unter der Höchststrafe von sechseinhalb Jahren,
die dem 45-jährigen gelernten Kfz-Mechaniker in einer Verfahrensabsprache für sein Geständnis zugesichert worden war.
Der Verurteilte hatte zugegeben, über das Internet auf die Namen von ahnungslosen Dritten 85 Konten eröffnet zu haben.
Mit 528 falschen Überweisungen zweigte er Geld von Vereinskonten im ganzen Bundesgebiet ab.
Insgesamt rund 350 000 Euro. Die Überweisungen landeten auf den „Geisterkonten“, von denen er 200 000 Euro abhob.

Hinter den Taten stehe nicht nur der professionelle Umgang mit dem Internet,
auch die Bank habe es dem Betrüger leicht gemacht, kritisierte der Vorsitzende Richter.
Dort habe es „nahezu keine Kontrolle“ bei der Kontoeröffnung gegeben.
Die Bank beglich letztlich den finanziellen Schaden, den die Vereine erlitten hatten.

Strafmildernd berücksichtigte der Richter die Epilepsie-Erkrankung des Angeklagten,
durch die er nach eigenen Angaben seine Arbeit verloren hatte.
Der Mann hatte im Schlusswort die Taten bedauert und die Geschädigten um Verzeihung gebeten:
Als Tatgrund hatte er angegeben, nach der ersten Haft den Boden unter den Füßen verloren zu haben.
Hier die Quelle:
Quelle


Do 12. Aug 2010, 23:16
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Beitrag Re: Internet Betrug
Betrug im Hotel

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Wesel. Das Leben im Hotel hat durchaus seine Vorzüge.
Die Teller werden von anderen gespült, und der Besuch des Wellness-Bereiches ist wohl auch nicht mit dem in der heimischen Badewanne zu vergleichen.
Service-Leistungen, die natürlich ihren Preis haben. Frederike J. (alle Na-men geändert) soll diesen gleich mehrfach nicht gezahlt haben.
Die gebürtige Weselerin ist wegen Betruges in vier Fällen sowie Urkundenfälschung angeklagt.
Gestern verschob das Schöffengericht die Hauptverhandlung angesichts der vertrackten Gesamtsituation und lud die Zeugen zum 15. September neu vor.

Laut Anklage hatte Frederike J. im Dezember 2008 in einem Gästehaus in Voerde vier Übernachtungen reserviert,
reiste nach eigenen Angaben jedoch bereits nach drei Tagen wieder ab.
Ich sollte für die vier Nächte zahlen und wurde angeschrien“, rechtfertigte sie ihre „Flucht“, ohne einen Cent zu zahlen.

Noch komplizierter stellte sich der nächste Fall in einem Weseler Hotel dar.
Dort soll die 45-Jährige vom 30. Januar bis 4. Februar 2009 genächtigt und ihre Zahlungsfähigkeit vorgetäuscht haben.
Aus gesundheitlichen Gründen habe sie ihrem Cousin Ivan T. das Geld übergeben und jenen beauftragt,
die Rechnung zu begleichen, sagte die geschiedene Angeklagte.
Das Weseler Hotel hat jedoch bisher nichts von der Summe gesehen.

So erging es auch den Besitzern eines weiteren Hotels in Voerde.
Im Internet hatte die Angeklagte einen Mann kennengelernt und mit diesem fünf Tage in diesem Hotel unter ihrem Mädchennamen gewohnt.
Im Gerichtssaal wunderte sich die dreifache Mutter über die unbezahlte Rechnung:
Jener Bekannte habe versprochen, für die gesamten Kosten aufzukommen.

Die Staatsanwaltschaft legt ihr darüber hinaus zur Last,
Unterstützungsleistungen von Seiten der ARGE Wesel nicht an ihren Vermieter weitergeleitet zu haben.
Mit einer gefälschten Erklärung des Vermieters soll die Angeklagte Mietrückstände vertuscht und die finanzielle Hilfe weiter bezogen haben.
Hier die Quelle:
Betrug im Hotel


Fr 13. Aug 2010, 01:11
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Beitrag Re: Internet Betrug
Diamantenbetrug:

Einer von drei ist unschuldig

Zum Prozess gegen drei mutmaßliche Betrüger,
die einen Hotelier mit falschen Diamanten über den Tisch gezogen haben sollen,
erschien Donnerstag nur ein Angeklagter vor Gericht. Er wurde freigesprochen.

Hauptverdächtiger:

Salzburger Autohändler
Die Umstände des Betrugsprozesses, der Donnerstavormitag beim Landesgericht Salzburg verhandelt wurde,
könnten schillernder kaum sein:
Es ging um den Weiterverkauf von angeblichen Edelsteinen im Schätzwert von 1,3 Millionen Euro.

Tatsächlich wechselten die laut Gerichtsgutachten wertlosen Steine dann um 100.000 Euro den Besitzer.
Geschädigt wurde dabei ein Hotelier in Geldnöten.
Von den insgesamt drei Beschuldigten dieses Deals war Donnerstag nur ein Einziger vor dem Richter erschienen.
Er wurde freigesprochen, da er die falschen Steine laut Gericht "nur verwahrt" hatte.


Radioaktiv behandelte, eingefärbte Steine
Vor dem Schöffengericht unter Richter Manfred Seiss war nur der 53-jährige Logistik-Unternehmer erscheinen.
Er hatte die Edelsteine im Auftrag wechselnder Auftraggeber seit Jahren verwahrt und hatte
dafür nach eigenen Angaben auch beträchtliche Versicherungsgebühren zu berappen.

Denn das beiliegende Schätzgutachten eines bayerischen Experten bezifferte deren Wert mit 1,3 Millionen Euro -
tatsächlich aber handelte es sich nach dem aktuellen Gerichtsgutachten um handelsmäßig nicht verwertbare,
radioaktiv behandelte und eingefärbte Topase und Rubine.


Autohändler weiter auf der Flucht

Die Steine fäbten bei Berührung ab. Der Gutachter als Bayern war heute als Beschuldigter unabkömmlich gemeldet.
Der Hauptbeschuldigte, ein Autohändler aus Salzburg, ist zur Verhaftung ausgeschrieben und bislang flüchtig.

Er hatte immer wieder Kaufinteressenten zu dem Verwahrer der angeblichen Edelsteine gebracht -
darunter im Dezember des Vorjahres auch einen Tiroler Hotelier aus dem Zillertal.
Der sagte Donnerstag als Zeuge und Geschädigter aus.

Er habe dringend Sicherheiten für den Kredit nach einem Hotelkauf gebraucht -
die Edelsteine seien ihm um 100.000 Euro auf zehn Jahre befristet angeboten worden -
da habe er sich angesichts des falschen Schätzgutachtens blenden lassen und
das Geld bar ohne Quittung dem flüchtigen Autohändler übergeben.


Staatsanwalt erbat sich Bedenkzeit
Als die falschen Edelsteine als Besicherung nicht akzeptiert wurden,
erstattete der Hotelier Anzeige.

Mit dessen Aussage begründete das Tericht am Donnerstag den Freispruch.
Der Verwahrer der Steine sei nicht aktiv als Verkäüfer aufgetreten.
Er wollte nur seine Unkosten hereinbringen und habe nicht aus Gewinnabsicht gehandelt.

Staatsanwalt Mathias Haidinger plädierte vergeblich auf Mittäterschaft bei schwerem Betrug.
Er erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Das Urteil ist somit noch nicht rechtskräftig.


Schmutzige Geschäfte mit langer Tradition
Schmutzige Geschäfte mit Diamanten sind dieser Tage weltweit in den Schlagzeilen.
Vor dem internationalen Tribunal gegen Kriegsverbrechen und Völkermord hat auch Supermodel Naomi Campbell ausgesagt.
Zur Frage, ob sie vom ehemaligen Präsidenten Liberias - Charles Taylor - so genannte Blutdiamanten geschenkt bekommen habe?
Dieser soll mit diesen Steinen in den 1990er Jahren den Bürgerkrieg in benachbarten Sierra Leone mitfinanziert haben.
Hier die Quelle des Berichts:
Quelle


Fr 13. Aug 2010, 20:58
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Beitrag Re: Internet Betrug
Waltroper wird wegen Internetbetrug gesucht

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Waltrop. Ein besonders dreister Fall von Internet-Betrug beschäftigte nun das Schöffengericht in Recklinghausen.

Ein 25-jähriger Mann aus Waltrop hat offenbar nicht nur zahlreiche Kunden des Auktionshauses „eBay“ übers Ohr gehauen,
sondern gleichzeitig auch noch seinen Onkel (58) schamlos ausgenutzt.
Als die Verhandlung aufgerufen wurde, stand der 58-Jährige nämlich plötzlich allein auf weiter Flur.
Sein Neffe hielt es nicht für nötig, im Gericht zu erscheinen und sich den Betrugsvorwürfen zu stellen.
Der Waltroper wird nun per Haftbefehl gesucht.

Die Masche des 25-Jährigen war offenbar ebenso simpel wie einträglich:
Jeden Tag setzte er sich stundenlang an den Computer seines Onkels und spielte den umtriebigen Kaufmann.
Vor allem Videospiele habe er zu Schleuderpreisen im Angebot, ließ er die eBay-Kunden wissen.
Und die waren natürlich sofort Feuer und Flamme.

Das Problem war nur:
Der Waltroper hatte zu keiner Zeit vor, auch nur ein Spiel tatsächlich zu verkaufen.
Er war allein auf das Geld der Ahnungslosen aus.
Diese überwiesen insgesamt mehrere hundert Euro und guckten doch nur in die Röhre.

Unklar ist, wie viel der Onkel des 25-Jährigen von diesen Machenschaften mitbekommen hat.
Fakt ist aber, dass er seinem Neffen nicht nur den Computer überließ, sondern ihm auch noch sein Konto zur Verfügung stellte.
Dort gingen die Überweisungen der geprellten Kunden ein.
Der Onkel hob das Geld ab und gab es dem Neffen.
Wegen dieser Beihilfe zum Betrug erhielt der 58-Jährige eine Haftstrafe von sechs Monaten auf Bewährung.
Hier die Quelle:
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Fr 13. Aug 2010, 21:09
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Beitrag Re: Internet Betrug
Hunderte Deutsche von neuem Kreditkarten-Betrug betroffen

Die Bedrohung durch Cyber-Kriminelle wird immer ernster:
Im Internet sind die Kartennummern, Inhabernamen und Prüfnummern zu 800 Kreditkarten aufgetaucht.
Schuld sind offenbar unsichere Online-Shops

Hacker sind offenbar im Besitz zahlreicher, ausführlicher Datensätze deutscher Kreditkarten.
Die Zeitschrift COMPUTERBILD berichtet in ihrer Ausgabe 18/2010 über einen dieser Datensätze, der dem Magazin aus Insider-Kreisen zugespielt wurde.
Darin enthalten: Über 800 Kreditkartendaten, 339 von deutschen Nutzern.

In Hackerkreisen kursieren regelmäßig gestohlene Kreditkartendaten,
doch die jetzt aufgetauchten sind besonders brisant:
Inhaber-Name, Kartennummer,
Ablaufdatum und auch die Karten-Prüfnummer sind in der Hacker-Liste aufgeführt, die COMPUTERBILD exklusiv vorliegt.
Selbst Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Opfer lassen sich dort nachlesen.

Haben Kriminelle diese Daten, können sie problemlos im Internet auf Einkaufstour gehen.
Ein Opfer aus München berichtet, dass Gauner für mehrere Tausend Euro Waren gekauft haben.
Und: „Ich musste mich gegenüber der Bank verpflichten, mit niemanden darüber zu reden.”

Offenbar Sicherheitslücke in großen Internetshops

Schuld sei „mit großer Wahrscheinlichkeit kein Trojaner, sondern eine Sicherheitslücke in großen Internet-Shops",
sagt COMPUTERBILD-Redakteur Olaf Pursche. Ein kontaktiertes Hacker-Opfer gab an,
seine Kreditkarte ausschließlich zum Einkauf bei eBay und Amazon benutzt zu haben.
Beide Firmen streiten ab, dass es eine Sicherheitslücke gebe.

Nur die Spitze des Eisbergs

Die Liste mit den 800 Kreditkartendaten stammt von dem Hacker „Jet_Li" – und ist bei weitem nicht die einzige.
„Zuvor wurden bereits zahlreiche Listen über das Internet verscherbelt", sagt Pursche.
Die Kriminellen machen damit ein lukratives Geschäft:
Pro Kreditkarte verdienen sie 5 Euro, bei 800 Karten je Liste ergibt das 4000 Euro pro Datensatz.

Teuer zu stehen kommt es dagegen die Karteninhaber, auf deren Kosten im Internet eingekauft wird.

COMPUTERBILD hat in Zusammenarbeit mit dem LKA Niedersachsen alle 800 Kreditkarten sperren lassen.
Doch die Karten auf anderen Listen von Jet_Li lassen sich weiterhin missbrauchen.

Kreditkarten-Kunden sollten daher ihre Abrechnungen sehr sorgfältig kontrollieren.
Denn:
Betrügerische Abrechnungen lassen sich bis zu vier Wochen später zurückbuchen.
Hier die Quelle:
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So 15. Aug 2010, 22:17
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Beitrag Re: Internet Betrug
Betrug per E-Mail hat zugenommen

Eberswalde (dpa/bb) - Vorsicht E-Mail:
Die Gefahr im Internet, Opfer von Betrügern zu werden, ist akut.
Internetnutzer sind nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) Brandenburg derzeit zunehmend
von sogenannten Phishing-Mails betroffen, die für einen Kreditkartenbetrug genutzt werden.
Im ersten Halbjahr 2010 wurden bereits 103 Fälle registriert, teilte das LKA am Freitag mit.
Die durchschnittliche Schadenssumme habe 4535 Euro betragen.
Im vergangenen Jahr hatten die Ermittler insgesamt 91 Fälle verzeichnet. 2008 waren es 59.
Ihren Höhepunkt hatten die Phishing-Straftaten in Brandenburg 2007 mit insgesamt 166 registrierten Fällen.
Hier die Quelle:
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So 15. Aug 2010, 22:38
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Beitrag Re: Internet Betrug
Betrogenes Paar nun selbst als Betrüger verurteilt


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An einen Internet-Betrüger hat ein Innsbrucker Wissenschafter-Paar (69, 70) sein Haus, die Villa, sein Landgut verloren.
Er versprach ihnen – nach "gewissen Vorauszahlungen" - ein Vermögen. Die Zahlungen trieben sie in Konkurs,
sie haben heute 1 Million Euro Schulden. Und mussten sich Geld ausleihen.
Das konnten nicht zurück zahlen. Nun wurden sie selbst wegen Betruges verurteilt!


2004 erreichte die angeklagte Frau Doktor (69),
eine anerkannte Wissenschafterin, das E-Mail eines gewissen John Kelo.

Das ist ein klassischer, nigerianischer Internet-Betrüger.
Der Verbindungen nach London und Südafrika hat.
Vor dem und vor seinesgleichen warnt die Polizei ständig,
damit die Internet-Benutzer nicht auf solch plumpe Abzocke-Tricks hereinfallen.
John Kelos Schema-F, das jeder User kennt:
Ein Verwandter erbte 100 Millionen Euro. Um die Erbschaft abzuwickeln,
überweisen Sie mir 50.000 Euro. Dann beteilige ich Sie am Millionengewinn mit 40 Prozent…"
Angeklagte überwiesen mehr als eine Million Euro

"Wir trafen John Kelo 2009 in London, der ist kein Betrüger.
Denn er schwor uns auf die Bibel, dass wir unsere Millionen bekommen",
sagte die Angeklagte beim Prozess am Innsbrucker Landesgericht zu Richter Bruno Angerer.
"Seit 2004 schicken wir ihm Geld, damit er die Erbschaft seines Verwandten regeln kann.
Wenn diese Vorgänge abgeschlossen sind, erhalten wir etwa 40 Millionen Euro.
Damit wollen wir unser wissenschaftliches Projekt, Ausgrabungen in Asien,
für das wir eine Finanzspritze benötigen, vorantreiben", sagten beide Angeklagten unisono. Unfassbar!

Weit über eine Million Euro hätten sie John Kelo seit 2004 überwiesen. Nun sei man pleite.
Und habe sich, um wieder ein Haus zu kaufen, 21.700 Euro von Bekannten ausleihen müssen.
Diese hatten, als nicht zurück gezahlt wurde, Anzeige wegen Betrug erstattet.
Obwohl ihnen die Angeklagten 40 Prozent Zinsen zusagten.
Bedingte Geldstrafe wegen Betrugs

"Meine Mandanten hatten keinen Betrugsvorsatz.
Sie glauben wirklich, dass das große Geld eintrifft", so Verteidiger Georg Gschnitzer.
Er legte sodann John Kelos "Letter of Credit" vor.
Einen wertlosen Wisch mit Schnörkelschrift: "Geld auf Londoner Bank eingetroffen."
Richter und Ankläger schlugen die Hände über dem Kopf zusammen:
"Wie können Sie das für bare Münze nehmen? Warum sollten gerade Sie so viel Geld bekommen?"
Rechtskräftiges Urteil: Je 1.440 Euro bedingte Geldstrafe für Betrug.
"Letztlich hatten Sie Zweifel, dass das Geld eintrifft", sagte der Richter.
Hier die Quelle des Berichts:
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So 15. Aug 2010, 22:54
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Beitrag Re: Internet Betrug
Polizeibehörden forcieren verdeckte und offene Online-Ermittlungen


Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat neue Dokumente veröffentlicht,
die sie gemeinsam mit Forschern der University of California in Berkeley auf Basis des
"Freedom of Information Act" erstritten hat.
Sie sollen weiteren Aufschluss über Tätigkeiten von US-Sicherheitsbehörden im Netz geben.
Dabei geht es etwa um Einzelheiten (PDF-Datei), wie die CIA das 2005 ins Leben gerufene
"Open Source Center" nutzt, um aus öffentlich verfügbaren Internetquellen wie Blogs,
Chat-Foren oder sozialen Netzwerken gezielt personenbezogene Informationen zu sammeln und auszuwerten.
Zugriff auf die dahinter stehende Datenbank und darin eingespeiste Analysen, Videos,
Übersetzungen oder Presseübersichten haben demnach rund 15.000 US-Regierungsangestellte
von der kommunalen bis hin zur Bundesebene. Die Quellen würden bis Mitte der 1990er Jahre zurückreichen.

Ein anderes Papier (PDF-Datei) zeigt, dass das FBI in E-Mails großes
Interesse am "Dark Web Project" der University of Arizona offenbart hat.
Dabei geht es um einen Versuch von Computerwissenschaftlern, alle Terrorismus-bezogenen
Inhalte aus dem Web systematisch zusammenzutragen und zu analysieren.
Gelobt wird an dem Projekt vor allem seine Effizienz, Kommunikationsforen zu durchsuchen und auch die
"verborgenen Ecken des Internets" zu erschließen.
Es werde sogar an Werkzeugen gearbeitet, um die Erzeuger eigentlich anonymer Online-Informationen zu entschlüsseln.
In dem Schreiben von 2007 hält es die US-Polizeibehörde für besonders aufschlussreich,
entsprechende Hilfsmittel mit den eigenen Ressourcen zur "Ausnutzung" von Internet-Daten zu verknüpfen.
Für die EFF ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass US-Ermittler inner-
und außerhalb des Strafverfolgungskontextes Unmengen an Daten aus dem Netz durchforsten.

Wie die US-Bürgerrechtsorganisation im Frühjahr unter Verweis auf US-Verwaltungspapiere meldete,
setzen Strafverfolger und Finanzbeamte jenseits des Atlantiks bereits aktiv Dienste
wie Facebook, MySpace oder Twitter für ihre Arbeit ein.
Dabei sollen auch "Undercover-Agenten" Nutzer mit gefälschten Profilen gezielt ausspähen.
Mittlerweile drängt auch der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK),
Klaus Jansen, auf eine Befugnis für "offene und verdeckte Ermittlungen im Internet".
Die entsprechende rechtliche Grundlage solle sich vor allem auf soziale Netzwerke beziehen.
Polizisten hierzulande sollen so mit ihren Kollegen in den USA gleichziehen können.

Derzeit ist laut Jansen aufgrund mangelnder technischer Ausrüstung und
fehlenden Kompetenzen nur ein Prozent der 260.000 deutschen Polizisten fähig, im Internet zu ermitteln.
Dabei schätzt ein Artikel von Dozenten einer Landespolizeischule in der Fachzeitschrift "Kriminalistik"
Online-Plattformen aufgrund der Offenheit vieler ihrer Nutzer als "wahre Fundgruben" ein.
Daraus abziehbare Informationen seien von "hohem taktischen Nutzen" – vor allem,
wenn sie mit Polizei-Datenbanken und verdeckten Ermittlungen kombiniert würden.

Schon heute sind Spezialstreifen des Bundeskriminalamtes (BKA) und
einiger Landeskriminalämter "anlassunabhängig" im Netz unterwegs.
Dabei spüren die Cybercops nach eigenen Angaben etwa Fällen von Kinderpornographie,
Volksverhetzung, Betrug oder Gewaltaufrufen nach.
Details zur Vorgehensweise bleiben aus "kriminaltaktischen" Überlegungen geheim.
Mitarbeiter versichern, dass man die Möglichkeiten zur Datengewinnung im Netz im Rahmen
der tatsächlichen und rechtlichen eigenen Befugnisse nutze.
Das Bundesjustizministerium erläutert, dass die Ermittler etwa keine personenbezogenen Dossiers anlegen dürften.

Zumindest die Hamburger Polizei will für die Ermittlung im Internet momentan gehörig
aufrüsten und alle Beamten mit einem flächendeckenden Online-Zugang ausstatten.
"Die Recherche im World Wide Web wird immer wichtiger", erklärte ein Behördensprecher der "Welt".
Bislang sei diese nur Spezialdienststellen und an ausgewählten Rechnern möglich gewesen.
Selbst der Staatsschutz im Landeskriminalamt hätten bisher nur zwei voll internetfähige PCs in Betrieb.
Privates Surfen der Beamten am Arbeitsplatz solle aber die Ausnahme bleiben.
Für die Kontrolle sämtlicher Erkundungen im Cyberspace sei ein Chipkarten-System in Planung. (Stefan Krempl)
Hier die Quelle:
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Di 17. Aug 2010, 23:15
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Beitrag Re: Internet Betrug
Falsche Treuhanddienste

Eine relativ sichere Zahlungsmethode im Internet-Handel stellen sogenannte Treuhanddienste (Escrow Services) dar.
Dabei leistet der Käufer die Vorkasse-Zahlung zuerst an den Treuhänder.
Dem Verkäufer wird dann der Kaufbetrag erst nach erfolgter Lieferung überweisen.

Vielfach werden jedoch solche Dienste von Betrügern vorgegaukelt, bzw. gefälscht.
Um dem Käufer Vertrauenswürdigkeit vorzuzeigen,
schlägt er einen Treuhanddienst vor, den er selbst erfunden hat.
Der Käufer wird dann gebeten, den Betrag an jenen Dienst zu überweisen.
Natürlich erfolgt auch dann keine Lieferung und das Geld ist weg!

Umgekehrt geht natürlich auch: ein betrügerischer Käufer schlägt dem Verkäufer
einen gefälschten Treuhanddienst für die Bezahlung vor.
Steigt der Verkäufer darauf ein, erhält er nach kurzer Zeit eine Email,
in welcher ihm vorgegaukelt wird, das Geld des Käufers sein nun eingetroffen,
die Überweisung des Geldes an den Verkäufer könne jedoch erst nach Zusendung des Versandbeleges erfolgen.
Um diesen Beleg zu erhalten, muss der Verkäufer natürlich die Ware versenden.
Resultat: Ware ist weg, Geld kommt nie!

Autohandel:
Diese Masche wird oft in Zusammenhang mit dem KFZ-Handel auf Autoscout24.de, Mobile.de und vielen anderen benutzt.
Hierbei gaukeln die Täter dem Opfer ein sehr günstiges Fahrzeug vor, welches sich
unter Angabe irgendwelcher Gründe im Ausland befinden soll.
Das Fahrzeug sollte dann angeblich einer Speditions-/Logistik-Firma übergeben werden,
welche auch den Treuhanddienst übernehmen soll.
Man soll also den Kaufbetrag via eine gefälschte Speditions-Firma hinterlegen/überweisen,
dann werde einem das Auto zur Besichtigung bis vor die Haustür geliefert.
Man bekomme das Geld bei Nichtgefallen auf jeden Fall wieder zurück.
Natürlich ist das Geld dann weg und das Fahrzeug wird man nie zu sehen bekommen!!
Das Geld landet dann entweder direkt oder über Finanzagenten hier:
Dragasani, Rumänien
Hier die Quelle:
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Mi 18. Aug 2010, 01:02
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Beitrag Re: Internet Betrug
und schon war das Konto geplündert

Suhl - Eigentlich wollte der Mann nur wie üblich seine Bankgeschäfte vom heimischen Computer aus erledigen wollen.
Er meldete sich ganz normal im Internet bei seiner Bank mit der Eingabe seiner Kontonummer und der PIN an.
Neben der persönlichen Kontoübersicht öffnete sich jedoch zusätzlich ein Informationsfeld auf seinem Bildschirm,
in welchem über angebliche Wartungsarbeiten an der Homepage der Bank informiert wurde.
Um zur normalen Kontoübersicht zurückzukommen,
würde die Eingabe einer Transaktionsnummer (TAN) benötigt, so die Information im Feld.

Bild

Spätestens jetzt hätte der Mann den Bankbesuch im Netz sofort abbrechen und
sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder anmelden sollen",
informierte gestern der Sprecher der Suhler Polizei, Eberhard Wagner.
Doch gutgläubig gab der Bankkunde die Ziffernkombination der abgeforderten TAN ein -
und wurde damit zum Opfer von international agierenden Computerbetrügern.
Etwa eine Stunde später meldete sich die echte Bank und fragte an,
ob die Überweisung von fast 1500 Euro von seinem Konto nach England durch ihn selbst veranlasst wurde.

Erst durch die Rückfrage der Bank war aufgefallen,
dass Gauner offenbar die Internet-Seite der Bank geknackt hatten und damit die
Kundendaten einschließlich der Transaktionsnummer abfischten.
Dieses sogenannte Phishing ist längst eine sehr weit verbreitete Form der Computerkriminalität.
Der Schaden durch sie soll längst in die Millionen gehen.

Vorsicht bei Daten-Eingabe

Natürlich erstattete der Mann auch dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen
bei der Polizei eine Betrugsanzeige. Hier sind die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen worden.

In dem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Banken niemals nach TAN- oder PIN-Nummern fragen.
Diese seien lediglich für die vorgesehenen Zwecke wie der Freigabe einer Überweisung oder einer neuen TAN-Liste zu nutzen.
Online-Bankkunden, denen Unregelmäßigkeiten auffallen, sollten stutzig werden,
ihre Transaktion lieber abbrechen und Kontakt mit der Bank aufnehmen.
Oftmals fallen Phishing-Versuche auch durch ein schlechtes Deutsch
auf den kopierten angeblichen Bank-Seiten im Netz auf -
ebenso sollte man nicht auf e-Mails reagieren, in denen angeblich Banken dazu auffordern,
sich mit seinen Kundendaten auf einer angegebenen Seite anzumelden. jwe
Hier die Quelle:
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Fr 20. Aug 2010, 00:05
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