Unbeantwortete Themen | Aktive Themen Aktuelle Zeit: Do 23. Feb 2012, 01:58




Auf das Thema antworten  [ 422 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 39, 40, 41, 42, 43  Nächste
Internet Betrug 
Autor Nachricht
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Eine Woche des sicheren Runets

In Russland beginnt die Woche des sicheren Runets.
Es ist ein Teil internationaler Veranstaltungen,
die unter der Schirmherrschaft der EU-Kommission in 50 Ländern der Welt durchgeführt werden.

Die Woche des sicheren Runets ist ein Ereignis, das in Russland zur Tradition wurde.
Sein Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die Notwendigkeit des Kampfes gegen die Kinderpornographie,
extremistische Informationen, Propaganda der Drogen und den Internet-Betrug zu lenken.

In Russland wie auch in den anderen Staaten der Welt wird das durch das Zusammenwirken
zwischen der Bürgergesellschaft und der Rechtschutzorgane gemacht, sagte gegenüber der „
Stimme Russlands“ einer der Veranstalter der Woche , Leiter des Zentrums für das sichere Internet Urwan Parfentjew.

" In den Ländern mit einer breiten Verbreitung von Internet gibt es die so genannten hot lines,
wo die Internet-Nutzer die Fälle des rechtswidrigen Inhalts melden können.
Dann führen die Institute der Bürgergesellschaft ein unabhängiges Gutachten durch und wenn sich diese Fälle bestätigen,
dann wird ein solcher Inhalt von den Internetanbietern blockiert.
Und der Staat und die Rechtschutzorgane treffen die vom Gesetz vorgesehenen Maßnahmen".

Der Begriff „ zur Verbreitung verbotener Inhalt “ bedeutete nicht nur die Kinderpornographie über die man viel spricht,
aber die man zum Glück nur wenige gesehen hatten sondern auch die Angaben, die gegen das Urheberschutzgesetz verstoßen.
Im vergangenen Jahr wurde auf Beschluss der Staatsanwaltschaft die größte Tauschbörse torrents.ru geschlossen.
In der vergangen Woche wurde ein Strafverfahren gegen einen Nutzer des sozialen Netzwerks „ W Kontakte“ eingeleitet,
der auf seiner Seite 18 Tracks einer bekannten band veröffentlichte.
Die Nutzer haben 200 der Lieder runtergeladen und der Eigentümer des Urheberrechts hat große finanzielle Verluste getragen.
Manchmal hilft aber ein verbotener Inhalt, die Massenproteste vorzubeugen.
So war es am 11. Januar dieses Jahres, als die Moskauer Miliz über Twitter
über die geplanten Aktionen der radikalen Jugendlichen erfahren hat.

Bei einer Rundtischsitzung in Moskau am 1. Februar hat man auch über andere Bespiele des Kampfes gegen einen verbotenen Inhalt gesprochen.
Unter den besprochen Themen war auch das Thema der Rolle des Internets bei der Lösung der nationalen Frage
sowie die exklusive Statistik über die Aktivitäten der extremistischen Organisationen im Netz.
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


Do 3. Feb 2011, 22:54
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Betrug mit Wohnungen im Internet

Dass verlockende Angebote im Internet mit einer großen Portion Skepsis zu betrachten sind, hat sich zwar längst herumgesprochen.
Dennoch finden Betrüger immer wieder leichtgläubige Opfer.
Aktueller Anlass ist eine 19-jährige Linzerin, die im Internet eine schöne Wohnung entdeckt hatte und sogleich 700 Euro für einen Schlüssel im Voraus überwies.
Doch diesen bekam sie nie zugestellt.
Als die Frau misstrauisch wurde und mit dem angeblichen Vermieter Kontakt aufnehmen wollte, war dies nicht mehr möglich.
Quelle des Berichts:
Quelle Neues Volksblatt


Fr 4. Feb 2011, 00:50
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Mann richtet mit Internet-Betrug über 100.000 Euro Schaden an

Ein 44-jähriger Mann aus dem hessischen Kreis Bergstraße hat verschiedene Internet-Versandfirmen um insgesamt weit über 100.000 Euro betrogen.
Die Heidelberger Polizei hat ihn wegen Verdachts auf schweren Betrug und Urkundenfälschung im Internet in mehreren tausend Fällen vorläufig festgenommen.


Bild

Der arbeitslose Mann hatte seit 2007 online DVDs, Bücher,
Münzen und Briefmarkensets bestellt und anschließend nicht bezahlt.
Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekannt.
Die Artikel wurden an über 500 verschiedene Anschriften unter anderem in Heidelberg,
Weinheim, Darmstadt, Heppenheim, Ludwigshafen, Worms und Mannheim verschickt.
Zuvor hatte der 44-Jährige die Briefkästen der jeweiligen Anschriften manipuliert.

Betrug, um den Lebensunterhalt zu finanzieren

Der Mann hat mittlerweile ein volles Geständnis abgelegt und erklärt,
dass er die Waren über ein Internet-Auktionshaus weiterverkauft habe, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Er wurde bereits vergangene Woche gefasst, nachdem die Polizei eine der Postanschriften überwacht hatte.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler 270 Bücher, 200 DVDs und mehrere Sammlermünzen. (fbw / dapd)
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


Do 10. Feb 2011, 21:34
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Neue Masche: Betrüger nutzen Autokennzeichen aus dem Internet

R+V-Infocenter: Kriminelle Banden verwickeln private Autoverkäufer in Versicherungsbetrug - Nummernschild stets unkenntlich machen

Wiesbaden, 11. Februar 2010. Das Auto fotografieren, die Daten einstellen - fertig:
Viele Privatleute verkaufen ihre Autos über das Internet.
Betrüger nutzen das mit einer neuen Masche aus.
Sie geben sich als Kaufinteressent aus und verwickeln die ahnungslosen Verkäufer in einen Versicherungsbetrug.
Dafür suchen die kriminellen Banden gezielt nach Angeboten, bei denen das Kfz-Kennzeichen sichtbar ist.
Weitere Informationen sammeln sie bei einem Telefongespräch.
Mit einer gefälschten Rechnung für einen Glasschaden kassieren sie dann im Namen des echten Versicherten ab.
Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung, erklärt diese Betrugsmasche -
und warum Verbraucher das Autokennzeichen auf Fotos immer unkenntlich machen sollten.

Frage: Wie läuft dieser Betrug ab?

Karl Walter: Wenn die Betrüger im Internet ein Kaufangebot mit Kennzeichen entdecken, rufen sie dort an und geben sich als Interessenten aus.
Im Gespräch versuchen sie, Name und Adresse des Verkäufers sowie das Versicherungsunternehmen und die Art der Versicherung herauszubekommen.
Was sie in der Regel problemlos schaffen.
Nur wenige Verkäufer werden stutzig, wenn ein Interessent nach Versicherungsdetails
fragt und auch die Postadresse wird bei der Vereinbarung eines Besichtigungstermins bereitwillig genannt.

Frage: Die Betrüger kennen also Versicherungsunternehmen,
Kennzeichen und Adresse. Was machen sie mit diesen Informationen?

Karl Walter: Sie schicken der Versicherung eine gefälschte Rechnung über den angeblichen Austausch einer Frontscheibe.
Diesem Schreiben liegt eine ebenso gefälschte Erklärung des "echten" Versicherten bei.
Er bitte darum, die Rechnung direkt an den Autoglaser zu begleichen - den es in Wirklichkeit gar nicht gibt.
Damit landet das Geld auf dem Konto der Betrüger. Da steckt also jede Menge kriminelle Energie dahinter.

Frage: Warum ausgerechnet die Rechnung über eine neue Scheibe? Es gibt doch noch teurere Reparaturen...

Karl Walter: Weil der Versicherte bei einem Glasschaden in der Kaskoversicherung nicht hochgestuft wird.
Deshalb ist es auch nicht notwendig, ihn noch einmal zu informieren und so fällt der Betrug meistens nicht auf.
Allerdings kann es zu Komplikationen kommen, wenn der Versicherte kurze Zeit danach selbst einen echten Schaden meldet.

Frage: Was raten Sie Verbrauchern, wenn sie ihr Auto im Internet verkaufen möchten?

Karl Walter: Unbedingt das Kennzeichen auf dem Foto unkenntlich machen oder vor dem Fotografieren abmontieren!
Außerdem sollte der Verkäufer am Telefon keine genauen Angaben zur Versicherung machen.
Denn am Ende geht ein solch groß angelegter Betrug immer zu Lasten der Versicherten,
etwa wenn die Versicherungsbeiträge wegen häufiger Betrugsdelikte steigen.
Und ich denke, den meisten Menschen geht es wie mir:
Ich möchte nicht, dass jemand unter meinem Namen einen Betrug begeht!
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


So 13. Feb 2011, 19:13
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Mutmaßlicher Großbetrüger festgenommen

Die Polizei hat in Straßwalchen (Flachgau) einen 35-jährigen Tiroler festgenommen,
der mehrfach schweren gewerbsmäßigen Betrug begangen haben soll.
Die Gesamtsumme versuchter Betrügereien belaufe sich auf ca. sechs Mio. Euro.

Bild


Luxus-Immobilie im Visier

Bei zwei der Opfer handelt es sich laut Polizei um eine 37-jährige Frau aus Straßwalchen (Flachgau)
und eine 32-Jährige aus dem Raum Wien. Der Verdächtige hat laut Polizei keinen festen Wohnsitz - er sei gebürtiger Tiroler aus Hopfgarten.
Er habe beide Frauen über das Internet kennengelernt.
Und er soll vorgegeben haben, Geld zum Kauf von Grundstücken und Immobilien zu benötigen.

Er hat laut Ermittlern weiters versucht, in Betrugsabsicht an eine exklusive Immobilie mit einem Kaufpreis von fast 5,4 Mio. Euro zu gelangen.
Dabei habe er auch sofort Umbauarbeiten in Auftrag gegeben und Bankgarantien gefälscht, teilt die Polizei mit.


Fast 800.000 Euro realer Schaden

Weiters habe der Verdächtige bei mehreren Autohändlern Kaufverträge für hochwertige Limousinen abgeschlossen.
Weiters soll der 35-Jährige über das Internet Waren verkauft haben, die er nach Zahlungseingang aber nicht an Kunden verschickt habe.

Der durch die Betrugshandlungen tatsächlich eingetretene Schaden beläuft sich laut Ermittlern auf 797.000 Euro.
Die versuchten Betrügereien belaufen sich demnach auf etwa sechs Millionen Euro.
Der mutmaßliche Betrüger habe mehrere Aliasnamen verwendet. Er sei geständig, so die Polizei.
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


So 13. Feb 2011, 19:52
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
"Ich nutze ja nicht einmal das Internet"

Bild

Torgau (TZ). Immer dreister zocken Internetbetrüger ab.
Wer einmal in die Falle von sogenannten Online-Abzockern getappt ist, weiß, wie schwer und langwierig es ist,
sein Recht zu bekommen und unbeschadet ohne größere Verluste dies zu überstehen.
Aus diesem Grund hat die TZ die Problematik aufgegriffen, um in einer Serie verschiedene Internet-Abzocker-Fälle zu schildern.
Bürger der Region erzählen über ihre Erfahrungen und wie sie sprichwörtlich in die Falle getappt sind.
So wird auch die Verbraucherzentrale wertvolle Tipps geben, welche Gefahren sich im World Wide Web (kurz www) verbergen und wie man sich davor schützen kann.
Auch diejenigen, die bereits einem solchen Betrüger aufgesessen sind, könnte die neue TZ-Serie
„Internetfallen – keiner ist vor ihnen sicher“ helfen, sich dem zu entziehen.
Insgesamt drei Folgen werden einmal die Woche immer am gleichen Platz der TZ zu lesen sein.

Betrug und Abzockertricks im Internet sind wirklich keine Seltenheiten mehr und nehmen von Tag zu Tag zu.
Sobald man online ist, ist man auch für die ganze Welt sichtbar und natürlich auch angreifbar.
Auch wenn man sich dieser Tatsache nicht immer bewusst ist.
Aber was tun, wenn eine Rechnung ins Haus flattert, aufgrund eines übers Internet geschlossenen Vertrages, obwohl der besagte „Schuldner“
weder im Internet noch am Computer gearbeitet hat.
So erging es jedenfalls Silke R. aus Torgau, 67 Jahre alt. „Letztes Jahr im Oktober habe ich von einer mir unbekannten Firma,
die anscheinend im Internet Kleidungsstücke vermarktet, eine Rechnung in Höhe von 96 Euro erhalten.“

In dieser Zahlungsaufforderung bedankte sich die Firma für die kostenpflichtige Anmeldung,
die angeblich am 1. Oktober erfolgt ist.
Nun steht Silke R. laut dem Schreiben eine Datenbank mit über 1800 Adressen zum Thema Outlets,
Fabrikverkauf und Sonderangeboten zur Verfügung.
Im nächsten Satz dieser unseriösen Firma wird gleich darauf aufmerksam gemacht,
dass sie die eingeräumte zweiwöchige Kündigungsfrist nicht in Anspruch genommen hatte und daraufhin die Anmeldung erfolgt ist.
Für Silke R. war dies jedoch unbegreiflich und nicht nachvollziehbar, da sie mit diesem Medium kaum etwas zu tun hat.
„Zudem ist es sehr merkwürdig, dass ich direkt mit meinen vollständigen Namen angeredet wurde,
obwohl ich nicht weiß, diesen irgendwo angegeben zu haben, schon gar nicht im Internet.
Besonders wenn man jeden Tag von den Abzockern hört, ist man umso vorsichtiger“, so Silke R.

Nur ihr Mann ist ab und zu im Internet unterwegs.
Aus diesem Grund hat sie zunächst ihn verdächtig, sich irgendwo angemeldet oder zu Weihnachten etwas bestellt zu haben.
Doch er wies die Anschuldigungen zurück. Überlegte allerdings und glaubte zu wissen, dass er eventuell auf die Seite geklickt,
aber niemals etwas bestellt oder gar sich registriert habe.
„So war unsere erste Reaktion in Widerspruch zu gehen.
Doch daraufhin kam nur ein Schreiben zurück, in dem stand, das das Widerspruchsrecht nicht fristgerecht ausgeübt wurde,
obwohl wir gleich einen Tag nach Rechnungserhalt diesen weggeschickt haben“, so Silke R. aufgebracht.

Außerdem ist in der zweiten Aufforderung noch der folgende Hinweis kleingedruckt vermerkt:
„Sie haben sich für das entsprechende Dienstleistungsangebot unter Angabe ihres Namens, ihrer Anschrift und E-Mail Adresse eingetragen.
Ferner haben sie uns gegenüber bestätigt, die diesem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und akzeptiert zu haben.
Insbesondere ist ein Widerruf nach Aktivierung nicht mehr möglich.“
„Doch dies kann unmöglich der Wahrheit entsprechen,
da ich nie im Internet gewesen bin und auch keine Anmeldung mit meinem Name sowie der vollständigen Adresse erfolgt ist.
Im Endeffekt gab es diesbezüglich nur Streitereien und Schuldzuweisungen.
Und um endlich die Sache aus der Welt zu schaffen und keinen Gedanken mehr daran zu verschwenden,
haben wir uns dann doch entschlossen, bevor dies irgendwelche Konsequenzen nach sich zieht, zu bezahlen“, erzählt die die betroffene Silke R.

Doch aus Wut ist ihr ein Fehler unterlaufen, der nicht hätte passieren dürfen.
Aus Versehen hat sie den Betrag doppelt überwiesen.
„Unzählige Anrufe folgten und jedes Mal war ein anderer Kundenberater am anderen Ende
und immer wurde versprochen den doppelt überwiesenen Geldbetrag wieder zurück zu überweisen.
Wir setzten daraufhin sogar Fristen, doch das half bisher alles nichts“, so Silke R.
Sie gibt ja zu, dass ihr der Fehler aus Schusslichkeit passiert ist.
Doch was kann sie jetzt noch tun, um dieser Sache endlich ein Ende zu setzen und wie hätte sie gleich zu Beginn reagieren sollen?
*Der Name der Betrffenen wurden geändert*
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


So 13. Feb 2011, 20:02
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Über 100.000 Euro Schaden mit Internetbetrug

Heidelberg - Mit nicht bezahlten Bestellungen aus dem Internet
soll ein 44-Jähriger einen Schaden von mehr als 100.000 Euro angerichtet haben.

Der Mann aus dem Kreis Bergstraße (Hessen) wurde wegen schweren Betrugs und Urkundenfälschung vorläufig festgenommen,
wie Polizei und Staatsanwaltschaft Heidelberg am Mittwoch mitteilten.
Er soll im Internet-Versandhandel im großen Stil Briefmarkensets, Münzen, Bücher und DVDs bestellt, aber nicht bezahlt haben.
Die Ware soll er über ein Auktionshaus im Internet wieder verkauft und so seinen Lebensunterhalt finanziert haben.

Geliefert wurden die Bestellungen den Ermittlern zufolge an 500 verschiedene Adressen zwischen Heidelberg und Darmstadt.
Die Briefkästen gehörten meist zu leerstehenden Wohnungen.
In der Wohnung des Mannes fanden die Ermittler 270 Bücher, 200 DVDs und Sammlermünzen.
Nach der Vernehmung wurde der 44-Jährige wieder freigelassen. Er hatte nach seiner Festnahme ein Geständnis abgelegt.
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


Mo 14. Feb 2011, 21:44
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
R+V Versicherung warnt vor Betrug bei Kfz-Versicherung

Die R+V Versicherung warnt derzeit vor einer weiteren Internet-Betrugsmasche.
Kriminelle suchen auf Online-Fahrzeugbörsen derzeit gezielt nach Inseraten,
bei denen das Nummernschild des jeweiligen Fahrzeuges erkannt werden kann.

Im Anschluss bekommen die Betrüger durch einen Anruf bei dem Verkäufer die Adresse,
den Namen und das Versicherungsunternehmen heraus.
Zudem erkundigen sie sich nach der Art der Versicherung.
Die R+V Versicherung erklärt in einer Mitteilung, dass diese Informationen ausreichen,
um den Versicherungen gefälschte Rechnungen zukommen zu lassen.

Den Versicherungen wird der angebliche Austausch einer Frontscheibe in Rechnung gestellt.
Nach Aussagen der R+V Versicherung liegt dem Schreiben eine gefälschte Rechnung des Versicherten bei.
In dieser Erklärung bittet der echte Versicherte darum, dass die Rechnung direkt an den Autoglaser beglichen wird.
Auf diesem Weg landet das Geld schließlich auf dem Konto der Betrüger.

Eine Sprecherin der R+V Versicherung erklärte, dass die Rechnungen der Betrüger denen der Autoglas-Ketten täuschend nachempfunden sind.
Die Sprecherin betonte, dass die Absender jedoch frei erfunden sind,
sodass keine Namen und Anschriften von Werkstätten missbraucht werden,
die real existieren. Die R+V Versicherung rät aus diesem Grund dazu, das Kennzeichen des Fahrzeuges bei GW-Anzeigen unkenntlich zu machen.
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


Mo 14. Feb 2011, 22:20
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
Internetbetrug: Viel Geld bezahlt für keine Ware


Bautzen. Der Job eines Staatsanwaltes ist manchmal ziemlich anstrengend.
Diese Erfahrung hat Thomas Bürger von der Staatsanwaltschaft Bautzen sicher schon desöfteren gemacht –
ganz sicher jedoch am vergangenen Dienstag.

Da nämlich stand er vor der Aufgabe, die Anklageschrift gegen den 38-jährigen Enrico F. aus Großdubrau
und dessen 59-jährige Mutter Inge K. aus Bautzen zu verlesen.
Beide stehen derzeit wegen Internetbetruges vor dem Landgericht Bautzen –
sie sollen von mehr als 500 Geschädigten in ganz Deutschland,
Österreich und der Schweiz Vorauszahlungen für Computer und Elektrogeräte entgegengenommen haben, ohne die Ware zu liefern.
Der Schaden liegt laut Gerichtssprecher Heiko Philippi bei circa 200.000 Euro.

Nun sieht es die Prozessordnung vor, dass der Staatsanwalt jeden einzelnen Fall mit Name des Opfers,
Schadenssumme, Tagebuchnummer und Blattnummer verlesen muss.

Bild


Thomas Bürger wollte die Prozedur ein wenig abkürzen und bat um die Erlaubnis,
auf letztere beide Angaben verzichten zu dürfen.
Vergeblich – die Vorsitzende Richterin Carmen Becker bestand auf der vollständigen Verlesung der Anklageschrift – Ordnung muss sein.
Selbst auf die Postleitzahlen, die er „stillschweigend“ übergehen wollte, wies sie ihn hin.
Und so folgte die unvermeidliche Prozedur: Name, Wohnort, Art des erworbenen Gegenstandes – mal ein Camcorder,
mal ein Flachbildfernseher, ein Laptop, ein Drucker, aber auch Espresso-
und Kaffeemaschinen wurden bei Enrico F. und Inge K. geordert, aber niemals geliefert.

Kein Wunder – verfügten die Elaso Versand GmbH und die später gegründete Buy 24 Ltd.
doch über keinerlei Lagerbestand. „Die Bestellungen wurden entgegengenommen und Vorauskasse verlangt,
um sich zu Lasten der Besteller rechtswidrig zu bereichern“, so die Schlussfolgerung der Staatsanwaltschaft.

Im Frühjahr 2007 war es, als Enrico F. auf die Idee kam, einen Internethandel aufzuziehen.
Als Geschäftsführerin der Elaso GmbH fungierte seine Mutter Inge K., der die Staatsanwaltschaft allerdings nur eine
„untergeordnete Rolle“ beimisst. Maßgeblicher Kopf war zweifellos der Sohn, der als „verantwortlicher Angestellter für den Geschäftsbetrieb“ fungierte.
„Ab dem Juli 2007 entwickelte sich der Versandhandel zum Massengeschäft“, so Staatsanwalt Thomas Bürger.
„Bis zum 31. August gab es schon eine große Anzahl von Nichtlieferungen, davon 120 ohne Rückzahlung.“

Im noch größeren Stil dann stieg Enrico F. mit der „Buy 24 Ltd.“,
einer Gesellschaft nach englischem Handelsrecht, ins dubiose Geschäft ein.

Zunächst von einer Wohnung auf dem Bautzener Burgplatz aus, später aus dem Technologie-
und Gründerzentrum nahm er von April bis Juli 2008 Bestellungen und Vorauszahlungen entgegen,
ohne jemals Ware zu liefern. In einigen Fällen, in denen die Geschädigten mit Klage drohten,
zahlte er immerhin die Kaufsumme zurück. Dennoch summierte sich der Schaden aus diesen Geschäften auf knapp 127.000 Euro.

In dem auf fünf Verhandlungstage terminierten Prozess sollen unter
anderem ein Wirtschaftsprüfer und ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes gehört werden.

Bereits am Mittwoch Nachmittag ist das Urteil gefällt worden.

Gerichtssprecher Heiko Philippi:
„Die 1. Strafkammer des Landgerichts Bautzen verurteilte den 38 jährigen gelernten Koch Enrico F. wegen Betruges in 298 tateinheitlichen Fällen
in Tatmehrheit mit Betrug in 151 tateinheitlichen Fällen zu der Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren.
Der Verurteilung ging eine Verständigung zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht voraus.
Der Angeklagte gestand umfassend für die jeweiligen Firmen als Verantwortlicher agiert zu haben.
Die Aussagen konnten verifiziert werden.“
Quelle des Berichts:
Quelle des Berichts


Do 3. Mär 2011, 18:21
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3053
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Internet Betrug
NRW: Computerkriminalität nimmt sprunghaft zu

Bild

Die Polizei verzeichnet weiterhin stark wachsende Zahlen bei der Computerkriminalität.
Das geht aus der aktuellen Kriminalstatistik des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) hervor.

Diese verzeichnete für das gesamte vergangene Jahr 1.442.801 Straftaten.
Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang im 1,1 Prozent.
Gegenüber dem Höchststand im Jahr 2004 liegt die Zahl sogar um um über sechs Prozent niedriger,
teilte NRWs Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf mit.


Im Online-Bereich sieht die Lage aber gänzlich anders aus.
"Das Internet ist mit seiner rasanten Entwicklung zu einem großen Betätigungsfeld für Kriminelle geworden", so Jäger.
Im Jahr 2010 wurden 48.411 Straftaten registriert, bei denen die Tat über das Internet begangen wurde, hieß es.
Die Aufklärungsquote betrug 64,4 Prozent. Die Fälle von Computerkriminalität,
also Straftaten mit Hilfe eines Computers, nahmen gegenüber
dem Jahr 2009 um über 4.200 Fälle auf fast 20.000 zu. Das ist eine Steigerung von über 27 Prozent.

Eine Ursache für diese Entwicklung ist die starke Zunahme von Phishing-Fällen,
insbesondere beim Online-Banking mit Hilfe von Trojanerangriffen.
"Das Netz mit seiner weltumspannenden digitalen Kommunikation wird zur Basis für die Massenkriminalität der Zukunft.
Auf diese Herausforderung muss die Polizei reagieren und immer neue wirksame Strategien entwickeln", sagte Jäger.
So klärten die Spezialisten der Zentralen Internetrecherche beim Düsseldorfer Landeskriminalamt (LKA)
über 3.000 Straftaten vom illegalen Arzneimittelhandel über Betrug bis hin zu Kindesmissbrauch und der Verbreitung von Kinderpornografie auf.

"Es wird künftig eine noch wichtigere Aufgabe des LKA, mit seinen IT-Experten die Computerkriminalität zu bekämpfen", machte der Minister deutlich.
"Selbstverständlich müssen wir mit unseren Fähigkeiten und Methoden dabei immer am Puls der Zeit bleiben.
Deshalb machen wir zukünftig auch in den Polizeibehörden vor Ort mehr Polizisten durch verstärkte Aus-
und Fortbildung für den Kampf gegen die Computerkriminalität fit."
Quelle dess Berichts:
Quelle des Berichts


Di 15. Mär 2011, 19:27
Profil Website besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Auf das Thema antworten   [ 422 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 39, 40, 41, 42, 43  Nächste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
cron