Die gefährlichsten Tricks der Internet-Betrüger
Das FBI hat seinen Jahresbericht über Internet-Kriminalität vorgelegt.
Darin beschreiben die Ermittler fünf Gaunereien, auf die Opfer am anfälligsten sind.
Internet-Betrug floriert wie nie zuvor.
Das zumindest lässt ein Bericht (Pdf)des US-Justizministeriums FBI über Online-Kriminalität 2009 erahnen.
Seit 2001 sind die Beschwerden über Betrugsfälle um 667,8 Prozent angestiegen, heißt es in dem Bericht.
In Kooperation mit dem Beschwerde-Zentrum IC3 hat das FBI die gefährlichsten Tricks identifiziert,
mit denen Betrüger am häufigsten erfolgreich sind.
1. Falsche Antiviren-Software
Die meisten Betrugsfälle drehen sich laut Bericht ausgerechnet um Sicherheitssoftware.
Angreifer manipulieren vertrauenswürdige Webseiten, sodass Nutzer in Pop-ups vor einem Virus gewarnt werden,
der angeblich auf ihrer Festplatte gefunden wurde.
Gleichzeitig kommt die Aufforderung, eine Antiviren-Software herunterzuladen.
Stattdessen wird jedoch Schadcode auf den Rechner des Opfers geladen.
Im schlimmsten Fall wird der Nutzer für die angebliche Antiviren-Software auch noch zur Kasse gebeten.
Mit diesen Pop-ups haben Betrüger vergangenes Jahr laut FBI mehr als 150 Millionen Dollar lukriert.
2. Morddrohung
Kaum zu glauben:
An zweiter Stelle sind Spam-E-Mails gelandet, die damit drohen, dass der Empfänger ermordet wird,
sollte er nicht tausende Dollar bezahlen.
Diese Art von Internet-Betrug macht laut FBI seit Mitte 2008 die Runde.
Meistens soll das Geld über Western Union oder Money Gram nach Großbritannien gesandt werden.
3. Finanzielle Unterstützung
Besonders gemein bei der derzeitigen Wirtschaftslage:
Opfer erhalten einen Anruf, der von dem US-Präsidenten Barack Obama
selbst zu stammen scheint und in dem eine staatliche finanzielle Unterstützung angeboten wird.
Dazu solle man sich lediglich auf einer der Webseiten
www.nevergiveitback.com oder
www.myfedmoney.com registrieren.
Nach dem Ausfüllen eines Formulars und dem Bezahlen einer Bearbeitungsgebühr von 28 Dollar,
wird den Opfern eine große Summe versprochen, die aber nie eintrifft.
4. Astrologie
Persönliche astrologische Prophezeiungen rangieren ebenfalls ganz weit oben bei Internet-Betrügern.
Das Konzept ist einfach: In Pop-ups werden kostenlose Verhersagungen angepriesen.
Der Nutzer soll lediglich sein Geburtsdatum und seinen Geburtsort eingeben.
Nach einer kurzen Weissagung, wird dem Opfer die Prophezeiung in voller Länge gegen Bezahlung angeboten, die allerdings nie eintrifft.
5. Falscher Nebenverdienst
Auch auf Job-Seiten floriert der Online-Betrug.
Vor allem Angebote zur Heimarbeit werden gerne von Kriminellen genutzt, warnt das FBI.
Oft soll Geld für notwendiges Arbeitsmaterial überwiesen werden.
Manchmal besteht der ganze Job aus dem Weiterleiten von Geldsummen über das eigene Konto.
Hier die Quelle:
Quelle des BerichtsMfg
Wickinger8