Unbeantwortete Themen | Aktive Themen Aktuelle Zeit: Mi 8. Feb 2012, 05:15




Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
Skype-Trojaner veröffentlicht 
Autor Nachricht
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Skype-Trojaner veröffentlicht
ein Programmierer erzählt

Ruben Unteregger hat rund sieben Jahre lang als Softwareentwickler beim Schweizer Unternehmen ERA IT Solutions gearbeitet.
Seine Aufgabe dort war das Erstellen von Schadprogrammen, die ein Eindringen in die Computer von Privatanwendern ermöglichen soll.
Die ERA IT Solutions soll insbesondere am Aufbau von Trojanern beteiligt sein, die dem Abhören von VoIP-Telefonaten dienen.
Will er keine Vertragsstrafe zahlen, so muss er sich über die Kunden des Unternehmens ausschweigen.
Zeitgleich zur Veröffentlichung dieses Interviews will Herr Unteregger der Öffentlichkeit den Quellcode seines Trojaners zur Verfügung stellen.


Ruben Unteregger: Mein Name ist Ruben Unteregger, 33 Jahre jung, Sysadmin, Programmierer.
Ich befinde ich mich noch in meinem Sabbatjahr.

ghandy/gulli.com: Bereits im Jahr 2006 soll laut Wikipedia die Schweizer Firma ERA IT Solutions an der Entwicklung eines Trojaners zum Abhören von VoIP-Gesprächen beteiligt gewesen sein. Stimmt das?

Ruben Unteregger: Nachdem die schweizerische "Sonntagszeitung" im Oktober 2006 einen Artikel über einen Trojaner veröffentlichte, welcher es ermöglichen soll, abhörsichere Skype-Gespräche mitzuschneiden und dass das UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr und Kommunikation) bereits Interesse daran gezeigt habe, wollte auch die Öffentlichkeit mehr darüber erfahren. Dass der Bund sich Mitteln bedienen will, welche bis anhin nur in negativen Zusammenhang erwähnt und nur von Internetkriminellen verwendet wurden, löste Diskussionen und Erklärungsbedarf aus. ERA IT Solutions AG hat dann in einem Interview die Existenz dieser Software bestätigt.

ghandy/gulli.com: Du gibst an, dass du bei der ERA IT Solutions im Auftrag vom BKA mit der Entwicklung von Trojanern betraut warst. Wie kam es zur Mitarbeit bei dieser Firma?

Ruben Unteregger: Wenn ich das so gesagt hätte, würde das Eis unter meinen Füßen ganz schön knacksen. Ich habe mit ERA IT eine Geheimhaltung vereinbart, was die Arbeiten an der Abhörsoftware betrifft. Das ist nicht unüblich, wenn sensitive Daten und Informationen in Projekte involviert sind.

Dass eine Zusammenarbeit zwischen ERA IT und BKA bestand, habe ich so nicht erwähnt. Gemäß Presseberichten suchten das BKA Leute mit entsprechend einschlägigen Fachkenntnissen, was darauf schließen ließ, dass auch sie an ihrem eigenen Trojaner-Projekt arbeiteten.

Ich arbeitete von 2001 bis 2008 bei ERA IT und wurde primär in Kundenprojekten in der Privatwirtschaft als Entwickler und Sysadmin in IT-Contractor-Positionen eingesetzt.

Zwischen mir und ERA IT bestand ein gewöhnliches Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Verhältnis.

ghandy/gulli.com: Offenbar gibt es nicht nur einen Trojaner, sondern mindestens einen für jedes Betriebssystem. Oder wie muss ich mir das im Detail vorstellen? Auf deiner Webseite gibt es schon alleine die Unterscheidung zwischen MiniPanzer und MegaPanzer.

Ruben Unteregger: Trojaner unterscheiden sich von gutartigen Programmen darin, dass sie nebst dem Programm selbst noch eine Schadroutine ausführen. Ansonsten sind beide "nur" Programme. Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein Trojaner besteht logisch gesehen aus zwei Komponenten.

Das Basisprogramm: Das kann ein beliebiges Programm sein wie ein Notepad.exe, ein Spiel wie Moorhuhn etc.

Die Schadroutine: Der bösartige Code, welcher im Hintergrund ohne Wissen der Opferperson ausgeführt wird.

Das Basisprogramm und die Schadroutine werden zu einer einzigen Datei verschmolzen. Doppelklickt man nun die neue Datei, werden beide Komponenten ausgeführt. Das Moorhuhn-Spiel im Vordergrund und für die Opferperson ersichtlich und die Schadroutine im Hintergrund.

Ein Basisprogramm wie Notepad, eine Schadroutine und das zusammengeschweißte Produkt. Beide sind immer noch "nur" Programme.

Doppelklicken wir auf einem Windows-Rechner das Programm "Notepad.exe", öffnet sich wie erwartet der Notepad-Editor. Würden wir dieselbe "Notepad.exe" Datei auf einen Linux-Rechner kopieren und ausführen, wüsste das Linux-System nicht was es damit anfangen soll. Die binären Dateien sind auf Linux, Windows, etc. intern anders strukturiert. Es ist nicht einfach möglich, ein Programm oder einen Trojaner zu schreiben, welcher auf allen Betriebssystemen lauffähig ist. Daher muss ein Trojaner wie auch ein normales Programm wie ein Mozilla Firefox für jedes Betriebssystem neu erstellt werden.

MiniPanzer und MegaPanzer sind Trojanische Pferde, welche auf Windows XP entwickelt wurden. Die Lauffähigkeit auf Windows 2000 und Vista wurde nicht getestet. Ich gehe aber davon aus, dass sie auch dort größtenteils voll funktionsfähig sind.

MegaPanzer nistet sich in einem System ein und versucht dort unentdeckt zu bleiben. Wird das System neu gestartet, wird MegaPanzer automatisch im Hintergrund, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, gestartet. Das infizierte System kann interaktiv via graphischer Schnittstelle bedient werden. Auf die schwarzen Fenster mit kryptischem Inhalt wurde bewusst verzichtet. Der Fokus bei der Entwicklung waren einerseits die Übernahme von abgesicherten Verbindungen (HTTPS) wie sie beim E-Banking verwendet werden als auch das automatische Ausführen von Befehlen auf Zielsystemen via einem Skript. Angriffe sollten voll automatisiert werden können.

MiniPanzer ist die abgespeckte Variante. Er installiert sich nicht auf dem Zielsystem, ist nicht interaktiv bedienbar und verfügt nur über einen reduzierten Funktionsumfang verglichen mit Megapanzer.
Hier der Ganze Beirciht dazu:
ein Programmierer erzählt wegen ein BudesTrolljanner
Wickipedia
Online-Durchsuchung
Bericht:
Online-Durchsuchung

Mfg
Wickinger8


Mi 26. Aug 2009, 20:23
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Source für Skype-Trojaner veröffentlicht

Wie zuvor angekündigt hat Ruben Unteregger nun den Quellcode für seinen Skype-Trojaner veröffentlicht.
Die im Jahr 2006 im Auftrag der Firma ERA IT Solutions erstellte Variante des Bundestrojaners kann nach einer erfolgreichen Infektion des Systems alle Gespräche mitschneiden, die per Skype durchgeführt werden.

Wie der Autor auf seinem Blog vermerkt, so verbirgt sich hinter Schadsoftware keinerlei Magie.
Auf dem neuesten Stand der Technik ist sein "Megapanzer" natürlich auch nicht mehr.
Herr Unteregger musste zunächst abwarten, bis die Rechte seiner Software von seinem früheren Arbeitgeber an ihn zurückübertragen wurden.

Auch soll der Quellcode noch nicht zu 100% vollständig sein.
Sowohl das System für PlugIns, als auch der Anteil des Trojaners, der für die Umgehung der Firewall verantwortlich war,
werden beide zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Für eine erste Überprüfung dürften die Sources aber völlig ausreichend sein.
Wer auch immer von staatlicher, unternehmerischer oder privater Stelle diesen Trojaner gekauft hat,
war damit in der Lage, sich automatisch den Inhalt aller Telefonate in Form einer MP3 übermitteln zu lassen,
die auf dem infizierten Computer per Voice-over-IP durchgeführt wurden.

Wir haben mit dem Schweizer Entwickler vor wenigen Tagen exklusiv ein ausführliches Interview
über Schadsoftware im Allgemeinen und seinen Skype-Trojaner im Speziellen geführt.
Dieses ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.
Quelle des Berichts:
Source für Skype-Trojaner veröffentlicht

Mfg
Wickinger8


Mi 26. Aug 2009, 20:29
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Trojaner zeichnet Skype-Gespräche auf

Die Spezialisten des Symantec Response-Teams haben einen neuen Trojaner identifiziert,
der Skype-Unterhaltungen über VoIP aufzeichnet und dem Angreifer anschließend als MP3 zur Verfügung stellt.
Er ist so aufgebaut, dass er mit einigen wenigen Änderungen auch andere VoIP-Lösungen abhören kann.

Nachdem heutzutage immer mehr Telefongespräche über Voice over IP (VoIP) geführt werden,
haben sich jetzt erstmals auch Hacker daran gemacht, diesen neuen Kommunikationsweg für ihre Zwecke zu missbrauchen.
Mit dem Trojaner »Trojan.Peskyspy« hat das Response-Team von Symantec diese Woche die erste Schadsoftware aufgespürt,
die sich gezielt gegen VoIP-Kommunikation richtet: Peskyspy zeichnet VoIP-Gespräche über den beliebten Dienst Skype
auf und gibt dem Angreifer anschließend eine MP3-Datei mit dem gesamten Telefonat aus.
Hier der Ganze Bericht:
Trojaner zeichnet Skype-Gespräche auf

Mfg
Wickinger8


Fr 28. Aug 2009, 14:16
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Skype-Trojaner kann VoIP-Telefonate mitschneiden und als MP3 versenden

Im Internet wurde der Code für einen Trojaner veröffentlicht,
mit dem sich VoIP-Telefonate via Skype mitschneiden lassen.
Der Schadcode ist mehreren Security-Experten zufolge in der Lage,
die Audio- und Video-Daten der Skype-
Kommunikation zu extrahieren und im MP3-Format an einen Angreifer zu übermitteln.

Ein selbsternannter Sicherheitsexperte hat einen Skype-Trojaner entwickelt und den Quellcode ins Internet gestellt.
Als Motiv gibt er „rein aufklärerische Zwecke“ an, schreibt der Sicherheitsforscher Richard Cohen im SophosLabs-Blog.
Es scheint den Malware-Autoren wenig zu interessieren, dass er es Cyber-Kriminellen ermöglicht,
den Schadcode in ihre eigene Malware einzubetten.

Anschließend komprimiert der Trojaner die Daten ins MP3-Format und leitet diese an den Angreifer weiter.
Indem der Schadcode die Dateigröße und den entstehenden Netzwerk-Traffic gering hält,
erschwert er seine Entdeckung durch aktuelle Antivirus-Programme.
Hier der Bericht:
Skype-Trojaner kann VoIP-Telefonate mitschneiden und als MP3 versenden

Mfg
Wickinger8


Fr 28. Aug 2009, 20:13
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Symantec warnt vor Skype-Trojaner

Die Sicherheitsexperten von Symantec wollen wissen,
dass der Quellcode für einen Skype-Trojaner veröffentlicht wurde.

Der Schadcode Trojan.Peskyspy soll angeblich Kontrolle über die Software übernehmen, welche für die Behandlung von Audio zuständig ist.
Die Malware speichert angeblich einen Anruf als mp3-Datei und sendet diese dann an einen designierten Server. Dort können die Angreifer dann die Dateien abhören.
Da die Datei als mp3 gespeichert wird, ist das zu übertragende Datenvolumen relativ gering.
Symantec schätzt laut theinquirer.net das Risiko derzeit als gering ein. Dennoch sollte man Augen und Ohren offen halten.
Da der Quellcode öffentlich verfügbar sei, würde dieser wohl bald zu Modifikationen dienen. (jdo)
Hier der Bericht:
Symantec warnt vor Skype-Trojaner

Mfg
Wickinger8


Sa 29. Aug 2009, 18:00
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Symantec: Trojaner hört Skype-Gespräche ab

Die Telefonie per Internet (VoIP) ist längst den Kinderschuhen entwachsen und wird von Millionen Anwendern weltweit genutzt.
Komfortable Programme wie die VoIP-Software Skype ermöglichen dabei sogar Video-Telefonate.
Doch Ungemach droht nun von einem Trojaner, der laut den Experten von Symantec,
einem Hersteller von Sicherheitssoftware, VoIP-Telefonate abhören kann.

Der Trojan.Peskyspy getaufte Schadcode beruhe nicht auf einer Schwachstelle von Skype selber.
Die VoIP-Software sei aber sehr populär und gerate daher auch in den Fokus von Schadcode-Programmierern.
Eine ähnliche Gefahr könnte schon bald anderen VoIP-Programmen drohen.
Der Trojaner nimmt den Sound eines am Computer angeschlossenen Audiogerätes wie etwa eines Headsets auf,
indem er sich in die entsprechenden Prozesse einklinke.
Die extrahierten Audio-Dateien lassen sich dann als MP3-Dateien auf dem Computer speichern
und per Hintertür unbemerkt von den Anwendern an die Rechner von Dritten weiterleiten.

Bislang hat der Trojaner noch keine große Verbreitung gefunden.
Er kann sich nicht selbständig auf anderen Rechnern einnisten.
Künftige Varianten würden dies laut Symantec aber sicherlich beherrschen.
VoIP-Nutzer sollten daher immer eine Virenschutzsoftware mit aktuellen Viren-Signaturen verwenden.
Hier Noch mal der Bericht:
Symantec: Trojaner hört Skype-Gespräche ab

Mfg
Wickinger8


Mo 31. Aug 2009, 16:24
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Lauschangriff auf Skype-Nutzer

Der angeblich von Behörden in Auftrag gegebene Schädling «Megapanzer» speichert Skype-Anrufe als MP3-Datei.
Sein Schweizer Entwickler hat jetzt den Schadcode des «Bundestrojaners» als Open Source veröffentlicht.

Ruben Unteregger war beim Schweizer Unternehmen ERA IT Solutions beschäftigt,
um ein Programm zum Abhören und Aufzeichnen von Skype-Anrufen zu entwickeln.
2008 verliess Unteregger den Betrieb.

Bild

Jetzt stellt er auf seiner Webseite Megapanzer.com einen Teil der Quelltexte und Binärdateien des Trojaners als Open Source zur Verfügung.
Die wichtigsten Komponenten, um tatsächlich eine Skype-Abhörung durchführen zu können, hält er unter Verschluss.
Mit der Veröffentlichung will Unteregger auf die Risiken von VoIPLexikon-Programmen aufmerksam machen.
Gleichzeitig sollen die Anbieter von Antiviren-Software dadurch die Chance haben, den Trojaner zu erkennen und nutzlos zu machen.
Security-Spezialist Symantec warnt bereits vor dem Megapanzer. Auch Sophos-Programme erkennen die Skype-Malware.
Unteregger besitzt zwar die Software-Rechte am so genannten Bundes- oder Staatstrojaner,
dessen Entwicklung seitens der Behörden zum Überwachen von Rechnern beauftragt wurde.
Durch eine Vertragsklausel ist es ihm jedoch untersagt, Informationen über Auftraggeber und Projektbeteiligte bekannt zu geben.
Hier die Quelle:
Quelle

Mfg
Wickinger8


Mo 31. Aug 2009, 21:30
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Sourcecode eines Skype-Trojaners veröffentlicht

Seit Langem ist Skype der Polizei und Geheimdiensten ein Dorn im Auge,
da mit der populären VoIP-Software relativ einfach eine verschlüsselte Kommunikation aufgebaut werden kann,
welche nur mit viel Aufwand oder in Zusammenarbeit mit dem Hersteller abgehört werden kann.

Vor wenigen Tagen hat nun der Schweizer Programmierer
Ruben Unteregger seinen Sourcecode eines Skype-Trojaners auf seiner Homepage
(www.megapanzer.com) zumindest teilweise veröffentlicht.

Unteregger setzte sich seit 2002 erfolgreich mit Trojanern und in der Folge mit den Abhörmöglichkeiten von Skype auseinander.
Aus einem ursprünglich privaten Projekt,
einer Reihe von Verbesserungen und dem plötzlichen Interesse der Behörden am Produkt der nächtlichen Hobby-Aktivitäten wurde aus dem privaten Hobby ein professionelles Projekt für das Schweizer Sicherheitsunternehmen ERA IT Solutions.
Im Oktober 2006 wurde erstmals bekannt, dass das Schweizer Departement für Umwelt,
Verkehr und Kommunikation (UVEK) den von Ruben Unteregger entwickelten Skype-Trojaner,
mit dessen Hilfe sich die Gespräche auf den PC der Kommunikationspartner abgehört werden konnten, umfassend testete.

ERA IT Solutions verpflichtete sich, die Software ausschließlich an Ermittlungsbehörden zu liefern.
Dadurch sollte verhindert werden, dass Antiviren-Hersteller das Programm in ihre Datenbanken aufnehmen und ihre Tools den Befall melden.
Firewalls stellten laut Hersteller für das Programm kein Problem dar.

Der Trojaner hatte noch einige zusätzliche Funktionen:
So konnte er beispielsweise das eingebaute Mikrofon eines Notebooks zur Raumüberwachung aktivieren,
die angeschlossen Webcams aktivieren und sich nach Abschluss einer Abhöraktion zeitgesteuert selbst deinstallieren.

Als weiteres Indiz für die Existenz des Skype-Trojaners wurden am 24.Jänner 2008 über Wikileaks
mehrere Dokumente des bayerischen Justizministeriums an die Oberstaatsanwälte in München, Nürnberg und Bamberg,
veröffentlicht in denen vom Mietpreis einer Skype-Capture-Software um 3.500.- Euro pro Monat die Rede ist (Die COMPUTERWELT berichtete).
Noch zwei Monate zuvor hatte das bayerische Landeskriminalamt (LKA) den Verdacht von sich gewiesen,
es würde Trojaner zur Telekom-Überwachung verwenden.
Gleichzeitig räumte man aber auch ein, dass das LKA via VoIP geführte Gespräche bereits bis zu zehn Mal belauscht habe.

Die Gründe warum Ruben Unteregger nun »seinen« Trojaner veröffentlicht sind einfach:
Er wolle mit der Geheimniskrämerei aufhören, die Öffentlichkeit darüber informieren, dass es den Code gibt,
dass er in ähnlicher Form zumindest von Behörden eingesetzt wir. Und Unteregger will,
dass man den Code schlußendlich auch einsehen und verstehen könne, um eventuelle Mängel zu beseitigen,
sowie den Code und die Funktionalitäten auch erweitern könne.
Hier die Quelle:
Sourcecode eines Skype-Trojaners veröffentlicht

Mfg
Wickinger8


Mi 9. Sep 2009, 19:06
Profil Website besuchen
Haupt Site Admin

Registriert: Do 16. Apr 2009, 17:52
Beiträge: 3046
Wohnort: Rostock
Beitrag Re: Skype-Trojaner veröffentlicht
Neue Schadsoftware nimmt Skype-Nutzer ins Visier

Trend Micro warnt vor einer neuen Schadsoftware, die es auf Nutzer des kostenlosen Internet-Telefondienstes Skype abgesehen hat.

Dabei handelt es sich um ein trojanisches Programm, das Trend Micro als TROJ_VILSEL.EA identifiziert hat.
Die Schadsoftware stiehlt neben den Zugangsdaten auch die Kontaktlisten, Telefonnummern und andere Informationen aus dem Skypeprofil eines Nutzers. Ferner missbraucht der Trojaner die in Skype eingebauten Instant Messaging-Fähigkeiten,
um Links an Einträge aus der jeweiligen Kontaktliste zu schicken. Diese Links führen auf Webseiten, die Kopien der Schadsoftware enthalten.

Anwender der Sicherheitslösungen von Trend Micro sind durch das Trend Micro Smart Protection Network vor dieser Attacke geschützt.
Denn das Smart Protection Network, die Cloud Client-Sicherheitsinfrastruktur des Anbieters,
blockiert den Zugriff auf die verseuchten Webadressen.
Anwender, die befürchten, ihr Rechner könnte befallen sein,
können die kostenlosen Trend Micro-Werkzeuge zum Aufspüren und Beseitigen von Infektionen wie HouseCall nutzen.
HouseCall steht unter http://housecall.trendmicro.com/de/ zum Download bereit.

Bei der neuen Schadsoftware handelt es sich nicht, wie manchmal angenommen wird,
um eine Variante des bekannten Botnetzes Koobface.
Weitere Informationen sind im deutschen Trend Micro-Blog unter http://blog.trendmicro.de/vermeintliche ... -skype-an/ erhältlich.
Hier die Quelle:
Quelle des Berichts

Mfg
Wickinger8


Mi 2. Dez 2009, 21:15
Profil Website besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Auf das Thema antworten   [ 9 Beiträge ] 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
cron